Mehr Insights, mehr Chancen – mit DER AKTIONÄR Plus
Foto: Börsenmedien AG
07.12.2016 Andreas Deutsch

Experten-Tipp für 2017: Aktien, Aktien, Aktien

-%
Deutsche Bank

Seit klar ist, dass Donald Trump US-Präsident wird, kennt die amerikanische Börse nur eine Richtung: aufwärts. Nun zieht auch der DAX an. Laut Sal. Oppenheim stehen die Chancen gut, dass der Trend im kommenden Jahr anhält.

Bei der Suche nach gewinnbringenden Anlagemöglichkeiten geht 2017 an börsennotierten Unternehmen laut der Privatbank Sal. Oppenheim kein Weg vorbei. "Ohne Aktien wird es in den nächsten zwölf Monaten nicht gehen", sagte Lars Edler, der Co-Chef für das Kapitalanlagengeschäft der Bank am Dienstag in Frankfurt.

Dass Aktien auch nach einer zuletzt guten Entwicklung noch Luft nach oben haben, begründete er mit der hohen Liquidität und einer Alternativlosigkeit an den Finanzmärkten. "Getanzt wird, solange die Musik spielt.“

Demnach versprechen vor allem Aktienwerte in den entwickelten Volkswirtschaften im kommenden Jahr eine hohe Rendite, die Sal. Oppenheim bei 5,0 Prozent erwartet - deutlich mehr als in den Schwellenländern mit prognostizierten 3,4 Prozent. Regional hat das Kölner Finanzhaus eine Präferenz für Europa, unter anderem weil US-Aktien ambitionierter bewertet seien und steigende Zins- und Arbeitskosten für die dortigen Unternehmen zum Nachteil werden könnten.

Grundlage für das optimistische Aktienszenario von Edler ist das Modell von Sal.-Oppenheim-Chefvolkswirt Martin Moryson, wonach die Weltkonjunktur im kommenden Jahr um 3,4 Prozent wachsen kann. In Europa rechnet Moryson mit einem soliden Wachstum von 1,3 Prozent, wobei sich einige Peripherieländer der Eurozone deutlich lebhafter zeigen dürften.

Hier gelangen Sie zur tagesaktuellen Einschätzung zum DAX von Thomas Bergmann, Index-Experte beim AKTIONÄR.

(Mit Material von dpa-AFX)

Theorie und Praxis des rationalen Investierens

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Die moderne Portfoliotheorie (MPT) bildet seit über 60 Jahren das Fundament der Finanzanlage. Sie strebt die optimale Zusammenstellung eines Portfolios unter Berücksichtigung des Risikos, des Ertrags und der Anlegerpräferenz an. Im Zuge der Finanzkrise geriet die Theorie unter Beschuss. „Risiko-Ertrags-Analyse“ ist Markowitz’ Antwort auf diese Kritik. Sie soll die „Große Verwirrung“ beseitigen, die seiner Ansicht nach über die Reichweite und die Bedeutung der MPT besteht.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Deutsche Bank - €

Buchtipp: Modern Money Theory

Manche Ökonomen halten die Modern Money Theory (MMT) nicht nur für die Weiterentwicklung der Thesen von John Maynard Keynes, sondern auch für das richtige oder sogar einzige Rezept für erfolgreiche Finanzpolitik des 21. Jahrhunderts. Andere, wie etwa Paul Krugman, kritisieren sie scharf und warnen vor Hyperinflation. Kann man die Thesen der MMT mit „Mehr Staat, weniger Markt“ angemessen beschreiben? Haben die Ökonomen recht, die wollen, dass sich Geldpolitik an Beschäftigungszielen orientiert? Der passende theoretische Rahmen für Geldpolitik in unserer Zeit oder nur alter Wein in neuen Schläuchen – Kater garantiert? Wer mitreden will, der muss verstehen. Wer verstehen will, dem empfehlen wir diese Einführung ins Thema.
Modern Money Theory

Autoren: Wray, L. Randall
Seitenanzahl: 400
Erscheinungstermin: 06.10.2022
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-852-7