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12.05.2022 Thorsten Küfner

Dividendenperle Evonik: Das hört sich gut an

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Evonik Industries

Evonik will sich in den kommenden Jahren noch mehr auf die Spezialchemie konzentrieren und damit das Wachstum etwas beschleunigen. Der Umsatz soll nun aus eigener Kraft jährlich im Schnitt um mehr als vier Prozent zulegen, teilte der MDAX-Konzern im Rahmen eines Kapitalmarkttages mit. Bisher lag das Ziel bei mehr als drei Prozent Volumenwachstum.

Als Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sollen davon weiter 18 bis 20 Prozent übrig bleiben. Der Fokus liegt dabei auf den drei Wachstumssparten Specialty Additives, Nutrition & Care und Smart Materials. "Geschäfte, die wir aus strategischen Gründen abgeben, stellen wir bestmöglich auf", sagte Evonik-Chef Christian Kullmann laut Mitteilung. Die Vorbereitungen zur Trennung für alle drei Bereiche der Sparte Performance Materials - Superabsorber, Functional Solutions und Performance Intermediates - laufen bereits. Im Laufe des Jahres 2023 sollen dann neue Eigentümer oder Partner gefunden werden.

Gleichzeitig will Evonik bis 2030 insgesamt 3,7 Milliarden Euro in umweltfreundlichere Produkte sowie in die Weiterentwicklung von Produktionsprozessen und in die Infrastruktur stecken, um die CO2-Emissionen zu senken. Letzteres soll helfen, bis 2030 die operativen Kosten um mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr zu reduzieren.

Evonik Industries (WKN: EVNK01)

Die kurz- und langfristigen Herausforderungen für Evonik sind nicht zu unterschätzen. Doch der breit aufgestellte Chemieriese hat gute Chancen, auch diese schwierige Phase weitgehend unbeschadet zu überstehen. Dividendenjäger können hier weiter an Bord bleiben (Stopp: 21,00 Euro). 

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Mit Material von dpa-AFX

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