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23.03.2021 Marion Schlegel

Dividenden-Liebling Roche: Gute und schlechte Nachrichten – das ist jetzt wichtig

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Roche

Positive und negative News bestimmen am heutigen Dienstag das Geschehen bei der Aktie von Roche. Zum einen konnte der Schweizer Pharmakonzern positive Daten im Corona-Partner-Projekt mit Regeneron erzielen. Zum anderen gab es einen Studienstopp bei Tominersen. Die Aktie von Roche muss in jedem Fall Federn lassen. Zuletzt ist das Papier auch an einem wichtigen Widerstand gescheitert.

Zunächst ein Blick auf die guten Nachrichten: Roche und der US-Partner Regeneron haben neue Daten aus ihrer Studie zur Behandlung von infizierten, nicht hospitalisierten Patienten mit Covid-19 vorgelegt. Die Studie der Phase 3 habe ihre Ziele erreicht und gezeigt, dass der Antikörpercocktail aus den Mitteln Casirivimab und Imdevimab das Risiko einer Hospitalisierung oder eines Todesfalls im Vergleich zu Placebo um 70 Prozent reduziere, teilte Roche am Dienstag in Basel mit.

Der Cocktail aus Casirivimab und Imdevimab habe auch alle wichtigen zweitrangigen Endpunkte in der Studie mit dem Namen Regn-cov 2067 erreicht, einschließlich der Fähigkeit, die Symptomdauer von 14 auf 10 Tage zu reduzieren. Darüber hinaus zeigte eine begleitende Phase-2-Studie (REGN-COV 20145) bei symptomatischen oder asymptomatischen, nicht-hospitalisierten Patienten mit niedrigem Risiko eine signifikante und vergleichbare Reduktion der Viruslast bei bestimmten Dosierungen.

Bereits am Montagabend erkärte Roche hingegen, dass eine Studie zur Wirksamkeit des Medikaments Tominersen eingestellt wird. Die Studie der Phase 3 unter dem Namen "Generation HD 1" widmete sich der richtigen Dosierung von Tominersen bei der Behandlung von Patienten mit der neurodegenerativen Krankheit Huntington, wie Roche am Montag mitteilte.

Der Entscheid, die Studie zu stoppen, basierte auf einer Prüfung der bisherigen Resultate durch das Independent Data Monitoring Committee (iDMC). Die Empfehlung der iDMC wiederum stützte sich auf das mögliche Nutzen/Risiko-Profil für die Teilnehmer der Studie. Es seien allerdings keine neuen Risikofaktoren für Tominersen identifiziert worden, so Roche.

Die Aktie von Roche hatte zuletzt etwas zulegen können, beim Ausbruchsversuch über die wichtige 200-Tage-Linie ist sie aber vorerst gescheitert. Ein Sprung darüber würde ein neues Kaufsignal für die Aktie bedeuten. DER AKTIONÄR zählt Roche weiter zu seinen Favoriten im Pharmasektor. Nicht zu vergessen außerdem: die attraktive Dividendenrendite von derzeit 2,9 Prozent.

(Mit Material von dpa-AFX)

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