Auf Titeljagd gehen mit diesen 11 Aktien
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03.06.2021 Marion Schlegel

Dividenden-Liebling Evonik unter Druck: Keine Panik!

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Evonik Industries

Die Aktie des Spezialchemiekonzerns Evonik steht am heutigen Donnerstag kräftig unter Druck. Grund zur Beunruhigung ist dies allerdings nicht. Es handelt es sich hier lediglich um einen Dividendenabschlag von 1,15 Euro je Aktie, der heute bei den Aktien abgezogen wurde. Derweil läuft weiter alles rund bei Evonik.

Evonik Industries (WKN: EVNK01)

Der Spezialchemiekonzern hat den Vertrag mit Vorstandschef Christian Kullmann um fünf Jahre verlängert. Somit bleibt Kullmann bis Mai 2027 an der Konzernspitze, wie Evonik am Mittwoch in Essen mitteilte. Mit der Vertragsverlängerung solle der strategische Kurs des Konzerns beibehalten und gestärkt werden, hieß es. Kullmann lenkt seit Mai 2017 die Geschicke des MDAX-Unternehmens. Seither treibt er den Umbau zu einem Spezialchemiekonzern voran – mit Übernahmen und dem Verkauf von Unternehmensteilen, die den Ansprüchen an die Profitabilität nicht genügen.

Aufsichtsratschef Bernd Tönjes lobte das bisherige Wirken: Kullmann habe Evonik "maßgeblich vorangebracht" und auch in schwierigen Zeiten "erfolgreich auf Kurs gehalten."

Kullmann dankt dem Aufsichtsrat für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und kündigt weitere Schritte für mehr Wachstum und Profitabilität an. Herausragende Bedeutung komme dabei der Nachhaltigkeit zu. „Profitabel und nachhaltig zu wachsen, ist die Königsdisziplin der Industrie“, sagt Kullmann. „In dieser Disziplin wollen wir ganz nach oben, und unsere Kunden wollen das auch. Sie setzen zunehmend auf unsere Lösungen, um ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele erreichen zu können.“

Auf dem Weg zum besten Spezialchemieunternehmen der Welt sieht Kullmann das Unternehmen in einem 100-Meter-Sprint. „Wir haben gerade mal die ersten 50 Meter geschafft“, stellt er klar. Auf dieser Strecke sei es gelungen, die Widerstandsfähigkeit von Evonik gegenüber Krisen deutlich zu stärken, was sich gerade in der Corona-Pandemie ausgezahlt habe. Nun gelte es, die erreichten Fortschritte auszubauen, sei es bei der leistungsorientierten Unternehmenskultur, sei es bei der Fokussierung auf wachstumsstarke Geschäfte mit gutem Nachhaltigkeitsprofil.

DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie von Evonik weiterhin bullish gestimmt. Nicht zu vergessen auch: die hohe Dividendenrendite von derzeit 3,9 Prozent. Anleger können nach wie vor einsteigen. Ein Stoppkurs bei 24,00 Euro sichert nach unten ab.

(Mit Material von dpa-AFX)