12.03.2019 Marco Bernegg

Die Deutsche Börse setzt auf Blockchain

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Deutsche Börse
Trendthema

Am gestrigen Montag veröffentlichte die Deutsche Börse in einer Pressemitteilung eine neue strategische Partnerschaft mit Swisscom, dem führenden Schweizer Informations- und Kommunikationstechnologieunternehmen und Sygnum, einem Schweizer Fintech-Unternehmen.Zusammen will man ein Ökosystem für digitale Vermögenswerte aufbauen.

Obwohl die Meldung auf den ersten Blick recht unscheinbar wirkt, ist dies ein bedeutender Schritt für die Deutsche Börse. Mit dem Aufbau des digitalen Ökosystems rüstet sich der Anbieter für Finanzmarktinfrastruktur nämlich für einen kommenden Zukunftstrend: die Tokenisierung.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass in Zukunft sämtliche Vermögenswerte über Plattformen als digitale Assets gehandelt werden können. Beispielsweise gibt es bereits Ansätze wie physische Besitzverhältnisse als Token in die digitale Welt übertragen werden und somit schnell und effizient gehandelt werden können. 

„Der Schwerpunkt der Gruppe Deutsche Börse liegt auch weiterhin auf der Investition in neue Technologien und der Weiterentwicklung von DLT. Die Schweiz ist bekannt als Nukleus für Finanzmarktinnovationen und daher der ideale Ausgangspunkt für die Deutsche Börse, um diese Entwicklung voranzutreiben,“ sagte Jens Hachmeister von der Deutschen Börse.

Hier gehts zur vollständigen Pressemitteilung.

Konservativ und gut

Da die Aktie der Deutschen Börse sowohl von einer hohen Volatilität in turbulenten Marktphasen als auch von Bull-Runs profitiert, ist sie bestens geeignet für konservative Anleger. DER AKTIONÄR empfiehlt einen Stopp-Kurs bei 100,00 Euro.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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