30.04.2009 Michael Schröder

Die 16 lockt

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DAX
Trendthema

<br>Mitte Mai wird kräftig ausgeschüttet.

Die Augusta Technologie AG (WKN A0D 661) hat sich von einer defizitären Beteiligungsfirma zu einer erfolgreichen Industrieholding gewandelt, die eine üppige Dividende ausschütten will. Abgerundet wird das Bild durch Insiderkäufe des Vorstands und eine aussichtreiche Charttechnik.

Seit der Neupositionierung in den Jahren 2004/05 fokussiert sich die Augusta Technologie AG zum einen auf Sensoren, etwa für Anwendungen in der Medizintechnik, der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie, der Industrieautomatisierung sowie der Energietechnik, und zum anderen auf die industrielle Bildverarbeitung. Da zum Beispiel die Sensorsysteme häufig in Entwicklungsphasen eingesetzt werden – wie etwa in der Automobilentwicklung – trifft Augusta die aktuelle Wirtschaftskrise nicht ganz so hart wie andere Unternehmen.

Auf Wachstum eingestellt
Für das laufende Jahr erwarten Analysten einen Umsatz von 130 Millionen Euro und ein Ergebnis je Aktie von 1,60 Euro. Mit einem 2009er-KGV von 5 ist die Aktie damit günstig bewertet. Denn entscheidend sind die Wachstumsperspektiven: Das aktuelle Umfeld erlaubt es den Münchenern, zu günstigen Konditionen über Akquisitionen zu wachsen. Liquide Mittel von rund 20 Millionen Euro sowie eine Eigenkapitalquote von rund 70 Prozent lassen dafür genügend Spielraum.

16 Prozent Dividendenrendite
Ein zeitnahes Highlight für die Aktionäre ist die Dividendenausschüttung am 16. Mai. 1,20 Euro erhalten die Anteilseigner je Aktie voraussichtlich überwiesen, was beim aktuellen Kurs einer Dividendenrendite von 16 Prozent entspricht. Es ist damit zu rechnen, dass die Aktie im Vorfeld der lukrativen Ausschüttung kräftig nachgefragt wird. Zudem sollen auch in den Folgejahren etwa 30 Prozent der Gewinne ausgeschüttet werden – im nächsten Jahr sind rund 0,60 Euro je Aktie zu erwarten, was immerhin noch einer Rendite von acht Prozent entspricht.

Bald zweistellige Notierungen
Die Aktie tendiert seit mehreren Wochen unter acht Euro seitwärts. Das dürfte sich bald ändern. DER AKTIONÄR erwartet im Vorfeld der Hauptversammlung eine Aufwärtsbewegung, die den Kurs bis in den zweistelligen Bereich führen sollte. Risikobewusste Anleger steigen bereits vorher um acht Euro limitiert ein. Ein Stoppkurs bei 7,10 Euro sichert ab.