14.03.2011 Markus Horntrich

Dialog Semiconductor: Das iPad 2 ist da – ist Dialog nun dabei?

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Trendthema

Das erste Verkaufswochenende für das iPad 2 von Apple ist vorbei. Und wie man lesen kann war es ein voller Erfolg für die Technologieschmiede aus Cupertino. Dürfen sich nun auch die Dialog-Aktionäre weiter über den Erfolg des Apple-Tablets freuen, ist Dialog weiterhin Chiplieferant für das Kultgerät?

Das Startwochenende des Apple iPad 2 in den USA ist vorbei und es scheint ein erfolgreiches gewesen zu sein. Prognostiziert wurden 600.000 verkaufte iPad 2-Modelle innerhalb der ersten drei Tage. Es ist durchaus möglich, dass mehr iPad 2-Exemplare verkauft wurden. Die zweite Auflage des Kult-Tablets ist in vielen Retail-Stores bereits ausverkauft, selbst Großstädte wie New York oder San Francisco haben Nachschubprobleme. Für Internet-Bestellungen beträgt die Lieferzeit des Apple iPad 2 mittlerweile rund drei Wochen, Tendenz steigend. Insgesamt scheint das neuen iPad 2 ein weiterer Verkaufsschlager zu werden. Können sich darauf auch die Dialog-Aktionäre freuen?

Sehr wahrscheinlich

Das iPad 2 wurde mittlerweile von den bekannten Spezialisten wie iFixit zerlegt, die Ergebnisse sind in einschlägigen Tech-Blogs zu finden. Allerdings ohne 100-prozentige Sicherheit hinsichtlich des Power-Management-Chips. Formulierungen wie "looks like the Dialog Semi power management IC" sprechen dafür, dass die TecDAX-Firma weiterhin dabei ist. Bei Tech-Bubble hat man sich sogar schon festgelegt. "It also has a Dialog Semi power management chip" ist da im vorletzten Absatz zu lesen, was die Dialog-Aktionäre beruhigen dürfte. Wenn man das Ganze im Zusammenhang mit den stark angestiegenen Vorräten im vierten Quartal 2010 sieht, dann kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon sprechen, dass Dialog das iPad weiterhin mit Power-Management-ICs beliefert. Für die Tech-Firma aus Kirchheim/Teck ist das ein weiterer erfreulicher Meilenstein. Experten rechnen für das laufende Jahr mir bis zu 40 Millionen verkauften iPad-Modellen. Bei einem Preis von schätzungsweise ein bis 1,25 Dollar je Chip würde das einem Umsatz von 40 bis 50 Millionen Dollar und circa vier bis fünf Millionen Dollar Gewinn für Dialog bedeuten.

Aktie kaufenswert

Unter 14 Euro fanden sich in den letzten Tagen immer wieder neue Käufer für die Dialog-Aktie. Das aktuelle Kursniveau ist zweifelsfrei eine prima Einstiegschance. Kurse zwischen 20 und 25 Euro sind auf sicht von einem Jahr weiterhin realistisch. Ein Stopp bei 12,50 Euro sichert die Position ab.