Die Nervosität an den Märkten bleibt hoch. Doch es gibt auch Aktien, die sich aktuell weitgehend unbeeindruckt von diversen geopolitischen Verwerfungen zeigen. So wie etwa die Anteilscheine der DHL Group. Der DAX-Titel konnte zuletzt immer weiter zulegen. In der vergangenen Handelswoche glückte der Sprung auf ein neues Jahreshoch.
Dies war auch gleichzeitig der höchste Stand seit dem Jahre 2022. Indes baut der Logistikkonzern sein Engagement in Frankreich weiter aus. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen in den Jahren 2026 und 2027 rund 160 Millionen Euro investiert werden. Geplant sind unter anderem der Ausbau von Logistikstandorten, die Modernisierung bestehender Infrastruktur sowie Maßnahmen zur weiteren Reduzierung von CO₂-Emissionen in den französischen Geschäftsbereichen des DAX-Konzerns. Mit den Investitionen verfolgt DHL auch seine langfristigen Klimaziele. Das Unternehmen strebt an, bis 2050 in seinen Logistikaktivitäten Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen. Konzernchef Tobias Meyer bezeichnete das Land als einen "Schlüsselmarkt" für den Konzern. Durch das neue Investitionsprogramm erhöht sich das Gesamtvolumen der DHL-Investitionen in Frankreich zwischen 2018 und 2027 auf rund 900 Millionen Euro.
Trotz der anhaltenden Unsicherheiten infolge des Iran-Kriegs sieht sich DHL zudem bei der Versorgung mit Flugtreibstoff gut aufgestellt. Der Europa-Chef der Expresssparte, Mike Parra, erklärte gegenüber Reuters, dass die Versorgung für die Sommermonate gesichert sei. "Im Moment sehen wir kein Risiko", betonte er. Nach seinen Angaben hat sich der Markt für Kerosin zuletzt entspannt. Dafür seien unter anderem eine geringere Nachfrage sowie höhere Importe aus den USA, Nigeria und Südkorea verantwortlich. "Alles in allem gab es bisher keine Versorgungsengpässe", sagte der Manager.
Es bleibt dabei: DER AKTIONÄR ist für die Anteilscheine des Bonner DAX-Konzerns weiterhin zuversichtlich gestimmt. Der Logistikriese ist sehr gut aufgestellt, um auch gut durch schwierige Zeiten zu kommen. Der Stoppkurs kann unverändert bei 39,00 Euro belassen werden.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Heute, 07:36