24.04.2019 Marco Bernegg

Deutsche Telekom, 1&1 Drillisch und Telefónica leiden unter teurer Auktion

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Drillisch
Trendthema

Obwohl die Preisschritte bei der 5G-Auktion an Dynamik verlieren, gehen Anleger am heutigen Mittwoch wohl noch nicht davon aus, dass das Bieterrennen bald ein Ende gefunden hat. Die Aktien der Telekommunikationsunternehmen gehören heute zu den größten Verlierern in den jeweiligen Indizes. Während die Deutsche Telekom 1,5 Prozent im Minus liegt, notieren 1&1 Drillisch 2,5 und Telefonica Deutschland sogar 3,5 Prozent im roten Bereich.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur liegt die Gesamtsumme der Höchstgebote bereits bei 5,53 Milliarden Euro. Dies liegt deutlich über dem bisherigen Höchstwert von 4,38 Milliarden Euro, der im Jahr 2010 bei der LTE-Auktion aufgestellt wurde. 

Hier finden Sie eine Detailansicht der aktuellen Bieterrunde und einen Gesamtüberblick.

Ein weiterer Unterschied zum Jahr 2010 ist, dass es bereits jetzt schon mehr Bieterrunden sind, als es damals gab. Waren es damals 224 Runden, liegt die Zahl aktuell schon bei 231.

Anleger scheinen kein baldiges Ende zu sehen, da sie die Aktien auf Talfahrt schicken. Dies ist sicherlich auch dem mittlerweile hohen Preis geschuldet. Experten hatten im Vorfeld lediglich mit einer Gesamtsumme von drei bis fünf Milliarden Euro gerechnet. 

DER AKTIONR empfiehlt die Aktie der Deutschen Telekom weiterhin nicht zum Kauf, da die Situation zu viele Unsicherheitsfaktoren beinhaltet. Investierte sollten die Position jedoch halten und den Stopp-Kurs bei 12,50 beachten.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Deutsche Telekom.