22.01.2019 Börsen. Briefing.

Deutsche Post: Experte nennt Hammer-Ziel

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Deutsche Post
Trendthema

Gestern fand sich die Aktie der Deutschen Post unter den Verlierern wieder. Anleger wissen die aktuelle Situation offenbar nicht richtig einzuschätzen, oder aber sie haben sich  nach dem Anstieg der vergangenen Woche einfach nur dazu entschlossen, einen Teil ihrer Gewinne mitzunehmen. Dass dabei eine Meldung womöglich unter den Tisch gefallen ist, könnte der Aktie heute helfen.

Nach dem Porto-Hin-und-Her der vergangenen Tage wird der Zwiespalt hinsichtlich der Bewertung des deutschen Logistikers unter Analysten immer sichtbarer. HSBC hatte den DAX-Titel gestern mit "Hold" bestätigt, das Kursziel aber deutlich von 31 auf nunmehr 24,50 Euro gesenkt. Damit outet sich die HSBC als größter Pessimist unter den Experten, die das Papier covern.

Vollkommen anders bewertet Analyst Matija Gergolet von Goldman Sachs die Aussichten des gelben Riesen. In einer ebenfalls gestern veröffentlichten Studie hat Gergolet die Aktie auf der "Conviction Buy List" bestätigt. Er sieht den fairen Wert des Papiers bei 45 Euro, hat es damit um drei Euro nach oben gesetzt, und traut dem Titel auf Sicht von 12 Monaten somit einen Anstieg um 75 Prozent (!) zu. 

Damit ist er nur wenig optimistischer als Christian Obst von der Baader Bank, der sein Kursziel von 46 Euro erst vergangene Woche bestätigt hatte.

Angesichts derart unterschiedlicher Einschätzungen seitens der Analysten fragt man sich als Anleger nicht zu unrecht, ob die Aktie nun ein Kauf oder ein Verkauf ist. Die Meinung des AKTIONÄR ist hier eindeutig. Nachzulesen unter folgendem Link.

+ DER AKTIONÄR: Deutsche Post: Das tut weh ...  

Dieser Beitrag ist in der heutigen Ausgabe des Börsen.Briefing. erschienen – dem neuen täglichen Newsletter des Anlegermagazins DER AKTIONÄR.

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