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Deutsche Lufthansa: Verkauf noch bis Jahresende

Deutsche Lufthansa: Verkauf noch bis Jahresende
Foto: Deutsche Lufthansa
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Marion Schlegel 22.08.2019, 11:01 Marion Schlegel

Die Gategroup ist laut einem Pressebericht weiter im Rennen um die zum Verkauf stehende Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs. Jedoch sei der zur Airline Emirates gehörende Dienstleister DNATA als Bieter aus dem Rennen, wie das Handelsblatt am Donnerstag unter Berufung auf Kreise meldet. Demnach werde die Entscheidung zwischen dem Schweizer Caterer und der österreichischen Do&Co als verbleibende Interessenten fallen. Ein Lufthansa-Sprecher wollte die Meldung der Zeitung nicht kommentieren. Man rechne aber mit einem "Closing bis Jahresende", sagte er.

Quelle: Deutsche Lufthansa

Bei einer Übernahme durch DNATA wären größere Einschnitte bei den 35.000 LSG-Arbeitsplätzen zu befürchten, so der Bericht weiter. Der Lufthansa-Vorstand favorisiere aus wettbewerbsrechtlichen Gründen Do&Co. Die Gategroup sei mit einem Jahresumsatz von zuletzt 4,9 Milliarden Euro Marktführer. Zusammen mit LSG, die einen Umsatz von 3,2 Milliarden Euro erzielt, würde ein Schwergewicht entstehen, das die Preise diktieren könnte, schrieb das Blatt weiter. Demgegenüber würden Betriebsrat und die Gewerkschaft Verdi für Gategroup plädieren.

Gategroup gehört seit April der asiatischen Investmentgesellschaft RRJ Capital. Die ehemalige Swissair-Tochter wurde 2016 von HNA übernommen und von der Schweizer Börse dekotiert.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Die Aktie der Deutschen Lufthansa ist in den vergangenen Wochen deutlich unter Druck geraten. Am heutigen Donnerstag kann das Papier jedoch zumindest leichte Kursgewinne verbuchen. Von einem Befreiungsschlag ist die Aktie aber weiterhin deutlich entfernt. Wichtig wäre zunächst ein Sprung über den kurzfristigen Abwärtstrend. Die Aktie der Deutschen Lufthansa ist zuletzt unter den Stoppkurs des AKTIONÄR bei 12,80 gerutscht und wurde verkauft. Anleger sollten die Aktie nun zunächst auf die Watchlist packen und ein positives Signal abwarten.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.

(Mit Material von dpa-AFX)

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