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12.08.2021 Fabian Strebin

Deutsche Bank vor Kaufsignal: Chance nicht nur für Trader

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Deutsche Bank

Die Aktien der Deutschen Bank kommen nicht recht vom Fleck und das trotz positiver Quartalszahlen vor rund zwei Wochen. Mittlerweile ist eine Underperformance zum Gesamtsektor zu erkennen. Aus charttechnischer Sicht steht die Notierung indes vor einer wichtigen Hürde. Kurzfristig besteht somit Überraschungspotenzial.

Obwohl die größte Bank Deutschlands im abgelaufenen Quartal die Erwartungen der Analysten in den wichtigsten Punkten schlagen konnte, reißen die Negativstimmen unter den Experten nicht ab. So hat die Privatbank Berenberg die Papiere nach den Halbjahreszahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 9,30 Euro belassen. Das Ertragsziel der Frankfurter für 2022 sei unrealistisch, da es impliziere, dass der angestrebte Anstieg mit nur minimalen Mehrkosten zu erreichen sei, so Analyst Eoin Mullany. Er hält die Aktie zudem für zu teuer.

Insgesamt hat sich das Bild der Experten auf die Titel aber aufgehellt. Nachdem lange Zeit nur die Societe Generale zum Kauf riet, hat sich nun auch die DZ Bank auf die Seite der Bullen geschlagen. Mit 16,00 Euro hat aber immer noch die Societe das höchste Kursziel ausgegeben. Zwölf der insgesamt 30 Experten raten zum Ausstieg, 16 würden dabeibleiben. Das durchschnittliche Ziel auf Sicht von zwölf Monaten beträgt 11,21 Euro.

Deutsche Bank (WKN: 514000)

DER AKTIONÄR hält die Papiere mit einem erwarteten 2022er-KGV von 8 keineswegs zu teuer, denn damit wäre die Deutsche Bank in etwa so bewertet wie die Peers in Europa. Da die Notierung den GD50 bei 10,94 Euro bereits überwunden hat, könnte es ein noch stärkeres Kaufsignal geben, wenn auch der GD100 bei 10,98 Euro fällt. Trader setzen auf den Ausbruch und Investierte bleiben ebenfalls dabei und beachten den Stopp bei 8,00 Euro.

Mit Material von dpa-AFX.