Aussicht auf satte Gewinne – mit diesen 11 Top-Aktien
Foto: istock
08.03.2021 Fabian Strebin

Deutsche Bank Nummer 1 im DAX: Das könnte erst der Anfang sein

-%
Deutsche Bank

Gefallene Engel und Corona-Verlierer sind die neuen Favoriten der Anleger. Die Märkte setzen auf einen starken Aufschwung in den USA und eine Reflation der Wirtschaft. Zykliker und konjunktursensible Werte stehen daher heute auf der Kaufliste. Mit von der Partie sind auch Finanzwerte. Die Deutsche Bank hat sich daher an die DAX-Spitze geschoben.

Gerade für Banktitel stehen auch die steigenden Anleiherenditen in den USA im Fokus. Der Zins der 10-jährigen Staatspapiere liegt aktuell bei rund 1,60 Prozent und damit in Nähe des Jahreshochs. Die breiten Aktienmärkte können mit steigenden Zinsen nicht gut umgehen, bei Banken führen die anziehenden Kupons allerdings zu Fantasie.

Zinsmarge könnte zulegen

Die Deutsche Bank ist zwar nicht so stark im reinen Kreditgeschäft engagiert wie andere Konkurrenten, die gar kein Kapitalmarktgeschäft betreiben. Aber gerade in Deutschland ist der Konzern im Privatkundengeschäft eine Hausnummer, auch durch die Tochter Postbank. Wieder mehr Fuß fassen will das Finanzinstitut indes bei Unternehmern, vor allem im Mittelstand. Deshalb sollte die Aktie kurzfristig von der Hoffnung auf eine höhere Zinsmarge profitieren. Denn die 10-jährige US-Staatsanleihe hat auch Signalwirkung für das deutsche Pondeau.

Deutsche Bank (WKN: 514000)

Die Deutsche-Bank-Aktie spurtet in Richtung der Marke von 11,00 Euro. Diese Woche könnte das US-Konjunkturpaket unter Dach und Fach kommen. Der Staat wird damit 1,9 Billionen Dollar in die Hand nehmen, um die Wirtschaft und die Bürger finanziell zu unterstützen. Das dürfte die Inflationssorgen weiter anheizen und somit die Anleiherenditen.

Anleger nutzen das Momentum bei der Aktie und greifen zu. Wer investiert ist, bleibt dabei und beachtet den Stopp bei 7,00 Euro.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Deutsche Bank - €

Buchtipp: Modern Money Theory

Manche Ökonomen halten die Modern Money Theory (MMT) nicht nur für die Weiterentwicklung der Thesen von John Maynard Keynes, sondern auch für das richtige oder sogar einzige Rezept für erfolgreiche Finanzpolitik des 21. Jahrhunderts. Andere, wie etwa Paul Krugman, kritisieren sie scharf und warnen vor Hyperinflation. Kann man die Thesen der MMT mit „Mehr Staat, weniger Markt“ angemessen beschreiben? Haben die Ökonomen recht, die wollen, dass sich Geldpolitik an Beschäftigungszielen orientiert? Der passende theoretische Rahmen für Geldpolitik in unserer Zeit oder nur alter Wein in neuen Schläuchen – Kater garantiert? Wer mitreden will, der muss verstehen. Wer verstehen will, dem empfehlen wir diese Einführung ins Thema.
Modern Money Theory

Autoren: Wray, L. Randall
Seitenanzahl: 400
Erscheinungstermin: 06.10.2022
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-852-7