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27.05.2020 Fabian Strebin

Deutsche-Bank-Aktie im Aufwind: CEO Sewing optimistisch

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Deutsche Bank

Die Deutsche-Bank-Aktie legte einen fulminanten Jahresauftakt hin. Doch dann wurden alle Kursgewinne durch den Corona-Crash zunichtegemacht. In den letzten Wochen hat das Wertpapier aber ein starkes Comeback aufs Parkett gelegt. Die Bank profitiert im Investmentbanking auch weiterhin von der Entwicklung an den Märkten.

Bei der diesjährigen Investorenkonferenz der Deutschen Bank in New York gab Sewing einen Einblick in das laufende Geschäft. Bereits im ersten Quartal war das Investmentbanking das Zünglein an der Waage. Eigentlich soll der Bereich im Zuge des laufenden Konzernumbaus geschrumpft werden. Davon ist vor allem der globale Aktienhandel betroffen, weniger der Handel mit Anleihen und Devisen. Dort ist die Deutsche Bank traditionell stark.

Bereits im ersten Quartal hatte die Bank im gesamten Investmentbanking die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 2,34 Milliarden Euro gesteigert. Sewing will zukünftig den Fokus auf das Geschäft mit Anleihen und Devisen legen. Im Handel mit diesen Papieren hatten sich die Erträge von Januar bis Ende März deutlich verbessert, und zwar um 13 Prozent.


Laut Sewing habe sich die Entwicklung in dem Segment im April und Mai fortgesetzt. „Damit sind wir sehr zufrieden.“ Die Bank habe ihre Marktanteile in bestimmten Segmenten weiter ausbauen können. Er warnte aber auch, die Risikovorsorge für befürchtete Kreditausfälle dürfte im zweiten Quartal steigen. Für die Monate Januar bis März hatte die Bank 506 Millionen Euro für faule Kredite zurückgelegt, mehr als dreieinhalbmal so viel wie im Vorjahreszeitraum, aber deutlich weniger als viele Konkurrenten.

Die Aktie steuert dank positiver News auf die Marke von acht Euro zu. DER AKTIONÄR hatte auf einen Turbo-Call mit der WKN CL9VJC vor knapp drei Wochen gesetzt. Der Schein liegt mittlerweile satt im Plus. Der Stopp sollte daher auf 1,90 Euro nachgezogen werden.