16.06.2016 Michael Schröder

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DAX
Trendthema

der Tag hatte es in sich. Nach einem sehr schwachen Handelsverlauf konnte sich der DAX am Nachmittag von seinen Tiefstständen lösen und verabschiedete sich über 125 Punkte über dem Tagestief aus dem Handel. Sicher, am Ende steht bei 9.586 Zählern immer noch ein Verlust von 0,6 Prozent zu Buche. Aber immerhin wurde die wichtige charttechnische Unterstützung im Bereich von 9.550 Punkten vorerst verteidigt.

Dass das fulminante Comeback fast zeitgleich mit dem 2:1 Siegtreffer der englischen Nationalmannschaft gegenüber dem Rivalen Wales bei der Fußball-Europameisterschaft begonnen hat, ist sicher nur ein Zufall. Bei einer Niederlage wären die „Three Lions“ möglicherweise bereits frühzeitig aus der EM geflogen. Das Spiel passt aber ins Bild der emotionalen und zum Teil verrückten Diskussion rund um das in der kommenden Woche stattfindende Referendum in Großbritannien.

Größeren Einfluss auf DAX und Co als der Fußball hatte die europäische Gemeinschaftswährung, die nach einem Hoch bei über 1,13 Dollar am Nachmittag bis auf 1,115 Dollar zurückgefallen ist. Am Ende dominieren zwar immer noch die roten Vorzeichen auf dem Kurszettel. Doch die totale Kapitulation ist ausgeblieben. Im Real-Depot konnten die Aktien ihre Verluste ebenfalls größtenteils reduzieren. Dank des stabilen Goldpreises, der ein neues 52-Wochen-Hoch markiert hat, konnte der Gold Mini-Long die Abschläge durch die deutlichen Gewinne sogar recht gut abfedern.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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