28.10.2015 Michael Schröder

depot

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DAX
Trendthema

Der Nachmittag hatte es in sich. Insbesondere die Sixt-Aktie sorgte für Furore. Wer hätte heute Mittag gedacht, dass die Papiere so aufdrehen? Am Ende des Tages stand für den SDAX-Wert ein Plus von 7,85 Prozent auf 49,93 Euro zu Buche.
Ich sehe die Entwicklung natürlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auswahl und Timing waren sehr gut, leider war das Limit für die 100 Aktien mit 46,70 Euro etwas zu tief gewählt – es wurde bisher nicht erreicht. Im Gegenteil: Der Kurs zog in aller Ruhe nach oben durch – und erreichte die von mir bis Weihnachten in Aussicht gestellte 50-Euro-Marke noch bis zum Handelsschluss.
Freuen kann ich mich, weil der Sixt Turbo-Call mit diesem Anstieg nach rund einem Jahr im Depot die 400-Prozent-Performance-Marke überwunden hat. Das macht Lust auf mehr und zeigt mir, Hebel-Spekulationen auch mal über das ursprünglich gesetzte Ziel auszureizen. Wer weiß, vielleicht schlummert ja schon weiterer „Vervielfacher“ im Depot. Auf meiner Watchlist ist mit Sicherheit einer dabei!
Bei den Aktien ist die Hypoport-Position auf einem guten Weg, den Wert seit dem Kauf zu verdoppeln. Am kommenden Montag (2. November) kommen die endgültigen Zahlen für das dritte Quartal. Wir werden sehen, ob es ausreichend Impulse für eine Trendfortsetzung gibt. Mögliche Impulse könnte es in Form einer erneuten Erhöhung der Jahresprognose geben. Ich bleibe hier extrem zuversichtlich!
Sorgenkind – wenn man es so nennen darf – ist die Nanogate-Aktie. Hier habe ich am Donnerstag ein Telefongespräch mit Vorstand Ralf Zastrau. Danach werden wir sehen, wie es mit der Position weitergeht. Stand jetzt bin ich weiter von dem Potenzial der Aktie überzeugt.

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Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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