18.04.2017 Thomas Bergmann

DAX nimmt Ostergeschenke nicht an - Unsicherheit nimmt zu

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DAX
Trendthema

Am deutschen Aktienmarkt wirken die positiven Vorgaben aus Amerika - die Wall Street schloss am Ostermontag deutlich im Plus - nicht lange nach. Vom Tageshoch aus geht es zeitweise mehr als 100 Zähler nach unten. Händler führen die Entwicklung auf die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich zurück.

Gestiegene Nervosität

Viele Marktteilnehmer sind sichtlich nervös im Hinblick auf die Wahlen am kommenden Sonntag (23. April). Dies zeigt sich auch im VDAX, der die Volatilität an Deutschlands Börse misst. Das "Angstbarometer" ist in wenigen Tagen von elf auf 22 Prozent gestiegen und spiegelt das gewachsene Misstrauen unter den Anlegerm wider.

Aktuell sehen die Umfragen immer noch Emmanuel Macron und Marine Le Pen vorn sowie einen Sieg Macrons in der sich abzeichnenenden Stichwahl im Mai. Doch darauf wetten will wahrscheinlich niemand, wie die Beispiele Trump und Brexit gezeigt haben.

Aus technischer Sicht befindet sich der DAX weiter in einem Konsolidierungsmuster. Der gestiegene VDAX signalisiert eine höhere Schwankungsbreite in den nächsten Wochen, wobei die Tendenz aber weitestgehend seitwärts gerichtet sein dürfte. Mehr zum DAX und dem empfohlenen Turbo-Optionsschein DGK3M5 sehen Sie in der neuen Ausgabe des "DAX-Check" bei DER AKTIONÄR TV.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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