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18.06.2012 Andreas Deutsch

DAX & Euro am Abgrund

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Der DAX hat seine Gewinne aus den ersten Monaten beinahe komplett wieder eingebüßt. Die Schuldenkrise in der Euro-Zone ist präsenter als je zuvor. Die Menschen fürchten um ihr hart erarbeitetes Geld. Was tun? Dirk Müller, Hans A. Bernecker und Roland Leuschel beantworten im AKTIONÄR zehn Fragen, die jeden Anleger brennend interessieren.

Alles hätte so schön werden können im Jahr 2012. Der DAX gewann in den ersten drei Monaten 18 Prozent und verbuchte damit eines der stärksten Auftaktquartal seit 1998. Die Euro-Krise verlor merklich an Dramatik, nachdem EZB-Chef Mario Draghi den Banken etliche Milliarden zu Minizinsen zur Verfügung gestellt hatte. Das Vertrauen der Anleger kehrte allmählich zurück.

Schuldenkrise belastet enorm

Nun dürfte sich die Lage nach der Griechenlandwahl zwar etwas entspannen. Allerdings sind die Probleme in der Euro-Zone noch lange nicht beseitigt. Immense Schulden belasten unsere Haushalte. Der Euro steht am Abgrund. Der DAX entwickelt sich seit Monaten äußerst volatil.

Die Profis sprechen

Expertenrat ist in diesen Tagen gefragter denn je. DER AKTIONÄR befragt in seiner aktuellen Ausgabe Roland Leuschel, Dirk Müller und Hans A. Bernecker, drei der bekanntesten deutschen Finanz- und Wirtschaftsexperten, nach ihrer Einschätzung zur aktuellen Situation.

Roland Leuschel hat sich als Crash-Prophet einen Namen gemacht. Der 75-Jährige sah im Sommer 1987 den Oktober-Crash exakt voraus und warnte rechtzeitig vor einem Salami-Crash in Japan, der 1990 begann. Aber auch für steigende Kurse hat Leuschel einen sechsten Sinn, immerhin war er 1982, als die Aktienhausse in den USA und Europa begann, bullish.

Hans A. Bernecker ist Herausgeber etlicher Börsenpublikationen, unter anderem der renommierten Actien-Börse, außerdem Stammgast beim jährlichen Experten-Gipfel des aktionär. Dirk Müller, "Mister DAX" genannt, ist Börsenhändler, Bestsellerautor und Börsenbriefherausgeber. Auf cashkurs.com analysiert er regelmäßig das Börsengeschehen.

Lesen Sie außerdem in der aktuellen Ausgabe:

  • Der Mais macht's: Die Aktie dieses Unternehmens macht Appetit auf mehr. Nahezu unbeeindruckt von der Krise in der Euro-Zone strebt das Papier nach oben. Für konservative Anleger ein klarer Kauf.
  • Grenzenlos abgehoben: Krise, welche Krise? Zumindest der Tourismusmarkt lässt sich von der allgegenwärtigen Schwarzmalerei nicht anstecken. Für Anleger eröffnen sich damit lukrative Chancen.
  • Der Kraftprotz: Diese Aktie ist auf Allzeithoch gestiegen. Geduldige Anleger setzen auf einen Call-Optionsschein mit Verdopplungspotenzial.

Die neue Ausgabe des AKTIONÄR erhalten Sie am Mittwoch am Kiosk oder schon jetzt hier als ePaper.

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