19.02.2019 Börsen. Briefing.

Das war heute wichtig: Deutsche Bank und Commerzbank ganz schwach | Wirecard: Plötzlich Flashcrash | Daimler: Das kostet Milliarden | ProSiebenSat.1: Kopflos

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Deutsche Bank
Trendthema

Der deutsche Aktienmarkt fand auch am Dienstag keine klare Richtung und schloss den zweiten Tag in Folge nahezu unverändert. Meldungen sorgten indes auch heute wieder für reichlich Bewegung in einzelnen Aktien und ganzen Sektoren. Betroffen vor allem: Der Automobil- sowie der Bankensektor. Bei den Einzelwerten sorgte vor allem ProSiebenSat.1 für Kopfschütteln.

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Deutsche Bank und Commerzbank unter Top-Verlierern

Zahlen von Europas wertvollstem Bankhaus HSBC zogen am Dienstag den gesamten Bankensektor nach unten, die Aktien von Deutsche Bank und Commerzbank zeigten sich dabei besonders schwach.

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Wirecard erneut an DAX-Spitze trotz ominösem Flashcrash

Unangefochten an der Spitze im DAX-Gewinnerfeld notierte unterdessen die Aktie des Zahlungsdienstleisters aus München. Ohne nennenswerte Meldungen setzte die zuvor arg ramponierte Aktie ihre Erholungsbewegung damit fort, wenngleich es dabei immer wieder zu größeren Schwankungen kam. Am Vormittag zeigte sich ein ominöser Flashcrash, der den Kurs innerhalb von nur zwei Minuten um 7,1 Prozent nach unten drückte.  

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Darüber hinaus erschienen in Börsen-Zeitung und Capital aktuelle Kommentare zu den neuesten Entiwicklungen.

Wirecard und die bösen Wölfe (Capital)

Auf dem Präsentierteller (Börsen-Zeitung)

Deutsche Bank macht Milliarden-Rechnung auf:

So viel kosten die Strafzölle die deutsche Autoindustrie

Wie schon gestern standen die Aktien der deutschen Automobilhersteller BMW, Daimler und Volkswagen auch heute unter Druck. Analysten der Deutschen Bank haben errechnet, wie viel die Einführung von US-Sonderzöllen auf Fahrzeuge aus Europa die deutschen Konzerne kosten würde. Sie gehen in die Milliarden, treffen die Konzerne aber unterschiedlich hart.

Darüber hinaus sorgten schwache Absatzzahlen aus Fernost für lange Gesichter unter den Aktionären.

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ProSiebenSat.1 zwischenzeitlich stark unter Druck: Vorstands

Steht ProSiebenSat.1-Chef Max Conze bald allein da? Wie das Manager Magazin heute berichtete, verlassen zwei weitere Vorstände das Unternehmen. Als Reaktion darauf schickten Marktteilnehmer die Aktie der Sendergruppe auf Talfahrt. Gebremst wurde diese schließlich, als das Unternehmen mit einer Mitteilung gegensteuerte – und die Personalabgänge bestätigte, ebenso wie die Jahresziele. In der Mitteilung heißt es, die Wechsel seien „einvernehmlich“ – in dem Magazinbericht liest sich das allerdings ganz anders.

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Bitcoin: JPM-Coin verleiht Schub

Krypotwährungen haussierten am Dienstag. Der Bitcoin kostete mehr als 4.000 US-Dollar und damit so viel wie zuletzt im Januar. Marktexperten führen die Belebung der digitalen Währungen auf eine Neuerung bei JPMorgan. Die US-Bank hatte vergangene Woche bekanntgegeben, künftig eine eigens geschaffene Kryptotechnik für Zahlungen zwischen Geschäftskunden verwenden zu wollen. Die Bank nennt die interne Verrechnungseinheit "JPM Coin". 

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