8 Aktien mit maximalem OHO-Effekt
11.10.2016 Fabian Strebin

Commerzbank: Hier wird gestrichen

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Bei der Commerzbank sollen in der Firmenkunden Sparte am meisten Stellen eingespart werden. Doch auch andere Bereiche müssen Federn lassen. Bei den Vorständen wackeln ebenfalls Stühle.

Lange wurde spekuliert, jetzt ist es raus: Im neuen Firmenkunden Segment will die Commerzbank am meisten Jobs streichen. Von den insgesamt 7.500 Mitarbeitern in der Mittelstandsbank und dem Investment Banking sollen nach der Zusammenlegung der Sparten 2.400 wegfallen. Das sagte Commerzbank-Aufsichtsrat Mark Roach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Auch die Angestellten in der Privatkunden-Betreuung müssen mit harten Einschnitten rechnen. Ein Fünftel der 23.000 Mitarbeiter muss hier um den Job bangen.

Auch Führungspersonal betroffen

Nicht sicher fühlen dürfen sich zudem die Bereichsvorstände der Bank. Von aktuell 44 müssen drei ihren Hut nehmen. Der bisherige Chef der Mittelstandsbank, Markus Beumer, soll auch gehen. In trockenen Tüchern sind die Entlassungen aber noch nicht. Nach Aussage von Martin Zielke werden die Kosten für den Konzern Umbau von 1,1 Milliarden Euro erst 2017 und 2018 anfallen.

In Sippenhaft

Die Aktien der Commerzbank standen zuletzt im Bann der Turbulenzen rund um die Deutsche Bank. Können sich die Titel abkoppeln und setzt Zielke seinen Masterplan zügig um, dürfte auch der Kurs wieder steigen. Mutige Anleger greifen weiter zu. Das Ziel beträgt 8,00 Euro, der Stopp 5,20 Euro


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