Keine Aktie im DAX polarisiert so stark wie die Commerzbank. Zehn Analysten sagen derzeit „Kaufen“, 16 „Halten“, zehn Experten raten zum Verkauf. Für Hans A. Bernecker ist die Sache klar: Das Ende der Rallye ist noch nicht vorbei. Die Aktie der zweitgrößten Bank Deutschlands hat noch jede Menge Potenzial.
Im Interview mit dem DAF Deutsches Anleger Fernsehen sagte Bernecker: „Es ist eine Schritt-für-Schritt-Erholung. Am Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres sollte die Aktie bei 20 Euro stehen.“ Das liege unter anderem daran, dass die Commerzbank beim Abbau von Problemkrediten weiter gut vorankomme, so der Herausgeber der Actien-Börse.
„Vorstand muss liefern“
Anderer Meinung ist Philipp Häßler, Analyst bei Equinet. „Im Commerzbank-Aktienkurs steckt ohne Frage viel Fantasie“, sagte Häßler im Interview mit dem AKTIONÄR. „Nun muss das Management liefern. Zum Beispiel hängt die operative Entwicklung dem Aktienkurs hinterher.“
Häßler sieht in der Commerzbank-Aktie nur eine Halte-Position. Das Kursziel sieht der Experte bei 13 Euro.
Dabei bleiben
Der Aufwärtstrend der Commerzbank-Aktie ist weiter intakt. Kurzfristig notiert die Aktie seitwärts. Falls es dem Titel gelingt, den markanten Widerstand bei 14 Euro zu überwinden, bedeutete dies ein glasklares Kaufsignal. Dann sollte die Aktie schon bald Kurs nehmen Richtung alte Hochs bei 16 bis 16,50 Euro. Investierte Anleger bleiben dabei und setzen den Stopp bei 11,50 Euro.
Sehen Sie hier das Interview mit Hans A. Bernecker:
http://www.daf.fm/video/hans-a-bernecker-die-korrektur-ist-ausgestanden-50168568.html