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07.05.2014 Andreas Deutsch

Commerzbank: Das sagen die Experten

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Die Commerzbank hat die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht – und die Erwartungen der Anleger enttäuscht. Die Aktie ist der größte Verlierer im DAX. Nach und nach melden sich die Analysten zu Wort und kommentieren die Zahlen. Die Einschätzungen fallen sehr unterschiedlich aus.

Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Commerzbank nach den Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Das Vorsteuerergebnis der Bank habe den Erwartungen entsprochen, wobei sich das Kerngeschäft besser als gedacht entwickelt habe, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Auch der Rückgang der faulen Kredite im Vergleich zum Vorquartal sei positiv. Das Kreditinstitut komme somit beim Risikoabbau insgesamt sowie der Steigerung der Rentabilität im Kerngeschäft voran. Es seien jedoch kurzfristig keine Kurstreiber in Sicht.

Lampe sagt „Verkaufen“

Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Commerzbank auf "Halten" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Der Vorsteuergewinn habe den Konsensschätzungen entsprochen, schrieb Analyst Benjamin Goy in einer Studie vom Mittwoch. Der Bereich Sonstige und Konsolidierung hingegen habe die Erwartungen deutlich verfehlt.

Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe stuft die Commerzbank-Aktie weiterhin mit „Verkaufen“ ein mit einem Kursziel von zwölf Euro. Die Bank habe zwar die Markterwartungen beim Vorsteuerergebnis erfüllt, schrieb Analyst Neil Smith in einer Studie vom Mittwoch. Er bleibe aber vorsichtig wegen Sorgen hinsichtlich der Entwicklung der Erträge und der Eigenkapitalrendite. Zudem habe es bei der festen Kernkapitalquote (CET 1) keine Fortschritte im Vergleich zum vierten Quartal gegeben.

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Dabei bleiben

2014 wird für die Commerzbank ein weiteres herausforderndes Jahr. Konzernchef Martin Blessing erwartet trotzdem „eine Verbesserung des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr“. Wichtig ist, dass die Commerzbank weiterhin so gut beim Abbau der Problemkredite vorankommt. Investierte Anleger bleiben dabei, der Stoppkurs sollte bei 11,50 Euro platziert werden.

 

(Mit Material von dpa-AFX)

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