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01.04.2021 Fabian Strebin

Chinesen auf der Überholspur: Nio und XPeng fahren allen davon

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Nio

174 Milliarden Dollar, die US-Präsident Joe Biden in Amerika für E-Mobilität ausgeben will, haben gestern bereits die Aktien der entsprechenden Hersteller angeschoben. Heute profitieren vor allem chinesische E-Autobauer, die bei ihren Auslieferungszielen besser als gedacht vorankommen. Es scheint, als ob die wochenlange Schwächephase beendet ist.

Nio und XPeng meldeten im März Auslieferungen von Elektrofahrzeugen über den Markterwartungen, was die Aktienkurse der chinesischen Autohersteller kräftig beflügelte. Das in Shanghai ansässige Unternehmen Nio sagte, es habe im März 7.257 Fahrzeuge ausgeliefert, was einem Zuwachs von 373 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. 20.060 Autos und damit 423 Prozent mehr als vor einem Jahr wurden in den ersten drei Monaten des Jahres auf die Straße geschickt. Die Gesamtzahl für das erste Quartal entspricht zwar der Auslieferungsprognose, die Nio nach der Bekanntgabe der Ergebnisse für das vierte Quartal vor einem Monat bekannt gab. Als der Autohersteller letzte Woche sagte, er würde die Produktionsstätte in Hefei für fünf Arbeitstage wegen branchenweiter Halbleiterknappheit stilllegen, senkte er die Prognose aber auf 19.500 Fahrzeuge. Ursprünglich wurden 20.000 bis 20.500 Autos in Aussicht gestellt.

Auch bei XPeng verlassen mehr Flitzer den Hof

XPeng meldete Auslieferungen von 5.102 Fahrzeugen im März, ein Anstieg von 130 Prozent gegenüber Februar und 384 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 13.340 ausgelieferte Fahrzeuge im ersten Quartal bedeuten zudem eine Steigerung von 487 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die März-Auslieferungen von Nio übertraffen die Schätzung von Wedbush Securities von 6.000 Einheiten und Xpeng übertraf auch die die Erwartungen der Wall Street, sagten Analysten wie Daniel Ives in einer Notiz.

Nio (WKN: A2N4PB)

Mutige Anleger können eine Position bei Nio aufbauen. Die Notierung hat sich wieder weiter von der 200-Tage-Linie bei 33,41 Dollar entfernt. Die Kursformation arbeitet zudem sukzessive an der Ausbildung eines Doppelbodens. DER ALTIONÄR ist bei Nio investiert, der Markt bleibt spannend.

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