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13.01.2013 Bastian Galuschka

Chart-Check Commerzbank: Kampf um Schlüsselmarke

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DAX

Die Aktie steht aktuell an einer wichtigen Schwelle. Knackt sie diese Hürde nachhaltig, wäre viel Platz auf der Oberseite. DER AKTIONÄR mit einem charttechnischen Update.

Bankaktien waren zum Jahresstart 2013 besonders gefragt. Gerade die Commerzbank-Aktie legte zuletzt deutlich zu und notiert aktuell an einer charttechnischen Schlüsselmarke. Diese leitet sich aus dem Septemberhoch 2012 bei 1,65 Euro und dem 50%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung zwischen Februar und Juli 2012 bei 1,66 Euro her. Im Klartext heißt das, der Wert hat inzwischen die Hälfte der Kursverluste von Februar bis Juli wieder wettgemacht. An solchen Punkten kommt es oft zu einer Verschnaufpause, im Extremfall auch zu erneuten Trendwenden.

Trendlinien im Fokus

Aus Trendsicht sollte die Aktie ihre Aufwärtstrendlinie seit November, die bei rund 1,50 Euro verläuft, möglichst nicht mehr unterschreiten. Kurzfrist-Trader können Positionen folglich darunter mit Stopps absichern. Anleger, die bereits länger in der Aktie investiert sind, achten indes auf die flachere Trendlinie bei 1,30 Euro. Ein Unterschreiten dieses Kurslevels wäre auch im langfristigen Kontext sehr negativ zu werten.

Schafft die Commerzbank-Aktie es, sich nachhaltig über 1,66 Euro zu etablieren, so lauten die nächsten Ziele 1,80, 2,00 und 2,20 Euro. Ersteres ist das 61,8%-Fibonacci-Retracement seit Februar, die anderen beiden Ziele stammen aus Hochpunkten zu Beginn des Jahres 2012.

Stopps sind Pflicht

Die Commerzbank-Aktie ist aus langfristiger Sicht ein klarer Underperformer im DAX. Daran ändert auch der Anstieg seit Juli nichts. Gerade bei solchen Titeln sind Spekulationen auf Kurserholungen mit engen Stoppkursen zu versehen. Trader sichern Positionen unter 1,50 Euro ab. Investoren belassen den Stoppkurs bei dem Titel bei 1,20 Euro. Konservative Anleger machen um den Titel angesichts der eher trüben Geschäftsaussichten indes auch weiterhin einen großen Bogen.

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