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25.09.2020 Carsten Kaletta

Carnival: Barclays glaubt an das Ende

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Carnival

Die Kreuzfahrt-Branche und damit Carnival ist arg gebeutelt. Die (mittelfristige) Hoffnung ruhen auf einem Impfstoff gegen das Corona-Virus. Doch ganz kurzfristig rückt die „No-Sail-Order der US-Gesundheitsbehörde in den Fokus. Das Kreuzfahrt-Verbot läuft nämlich demnächst aus. Barclays ist durchaus optimistisch, dass es in keine weitere Verlängerung geht.

Die britische Großbank stuft den ganzen Sektor und damit Carnival auf „Übergewichten“ hoch. Die Barclays-Analysten sind der Meinung, es sei an der Zeit, Kreuzfahrtaktien zu kaufen, da sich die Gruppe einem "Wendepunkt" nähere. Grund: Nächste Woche könne es zu einer möglichen Aufhebung der "No-Sail-Order" kommen. Das Verbot für Kreuzfahrten in den Gewässern der USA läuft mit dem 30. September 2020 aus. Diese Regelung gilt für alle Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 250 Personen an Bord – also Passagiere und Crew. Angesichts der aktuellen Corona-Neuinfektionen ist allerdings eine Verlängerung nicht gerade unwahrscheinlich.


Ungeachtet dessen gab die Carnival-Tochter Costa Cruises heute bekannt, dass sie ihr Programm zur schrittweisen Wiedereinführung von Kreuzfahrten fortsetzen wird. Nach der Vorstellung der Kreuzfahrten für die Wintersaison 2020/21 hat das italienische Unternehmen seine Reiserouten für den Rest des Jahres 2021 neu gestaltet. Dabei stehe die weiter verbesserte Umsetzung von Hygiene- und Abstandsregeln im Vordergrund.

Die optimistische Analysten-Stimme aus England dürfte - zumindest kurzfristig - der Carnival-Aktie guttun. Eine Aufhebung der No-Sail-Order würde dem Kreuzfahrtanbieter weiteren Rückenwind verleihen. Dennoch: Nachdem die Empfehlung des AKTIONÄR jüngst den Stopp-Kurs gerissen hat, wurde der Titel verkauft. Ein Neueinstieg drängt sich vorerst nicht auf.

Carnival (WKN: 120071)