15.12.2016 DER AKTIONÄR

Buchtipp: Doppeltes Momentum, doppelte Gewinne. Sichern Sie sich jetzt ein Paket im Wert von 108,99 Euro für 49 Euro!

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Trendthema

Der US-amerikanische Finanzprofi Gary Antonacci verfolgt einen äußerst erfolgreichen Momentum-Ansatz. Sein preisgekröntes Buch ist ein überzeugendes Plädoyer für das Doppelte Momentum. Im Interview erläutert er, was es damit auf sich hat und welche Vorteile Anleger davon haben.

DER AKTIONÄR: Herr Antonacci, für welche Zielgruppe haben Sie das Buch geschrieben?

Gary Antonacci: Mein Buch ist nicht technisch. Es wendet sich an eine breite Leserschaft, die Investmentprofis, anspruchsvolle Einzelinvestoren und jeden einschließt, der bereit ist, ein wenig Zeit und Mühe darauf zu verwenden, den Inhalt zu verstehen.

Bitte skizzieren Sie die Grundidee hinter dem Doppelten Momentum.

Doppeltes Momentum verwendet Relative-Stärke-Kurs-Momentum, um unter den stärksten Assets auszuwählen, und trendfolgendes absolutes (Zeitreihen-)Momentum, um die Erträge zu verbessern und gleichzeitig das Verlustrisiko in Bärenmärkten signifikant zu reduzieren.

Wie groß muss das Anlageuniversum sein, damit die Strategie funktioniert?

Sie benötigen mindestens drei Assets für das Doppelte Momentum. Zwei sind riskanter Natur, zum Beispiel Aktienindexfonds. Ein „Sicherer Hafen“-Asset braucht es auch, beispielsweise Anleihen, auf die Sie setzen können, wenn der Trend bei Aktien ins Negative kippt.

Welchen Zeithorizont muss ich als Anleger akzeptieren?

Doppeltes Momentum ist eine langfristig angelegte Investmentstrategie. Man sollte sich mindestens einen vollen Bullen- und einen vollen Bärenmarktzyklus geben, um wirklich davon zu profitieren.

In Seitwärtsmärkten scheint Ihr System nicht so gut zu funktionieren wie in Trendmärkten. Würden Sie dem zustimmen und wenn ja, gibt es eine Strategie, mit der man die Märkte unterscheiden kann?

In Seitwärtsmärkten funktioniert nichts wirklich gut. Doppeltes Momentum passt sich an und kann zwischen bullishen und bearishen Marktumgebungen unterscheiden. Weil sie bearishe Marktphasen vermeiden können, haben Investoren, die das Doppelte Momentum nutzen, den Markt langfristig deutlich geschlagen.

Und generell?

Doppeltes Momentum hat historisch gesehen in Bullen- sowie in Bärenmärkten eine Outperformance erzielt. Insbesondere in Bärenmärkten war es sehr erfolgreich. Auf kurze Sicht ist eine Underperformance so wahrscheinlich wie eine Outperformance. All jene, die auf der Jagd nach kurzfristiger Performance sind, werden enttäuscht und werden es in diesem Spiel nie zu etwas bringen.

Haben Sie Ihre Methode auch auf europäische/deutsche Märkte angewendet? Ist dies problemlos möglich?

Sie können Doppeltes Momentum auf jeden Markt und jede Assetklasse anwenden. Es funktioniert überall. In meinem Blog gibt es auch einen nützlichen Artikel zu dem Thema. Unter http://dual­momentum.com finden Sie ihn.

Sie erwähnen Konzepte wie „Frisches Momentum“ oder „Anziehendes Momentum“. Gibt es noch weitere Konzepte, die den Momentum-Ansatz vertiefen beziehungsweise optimieren könnten? Wenn ja, wie sehen diese aus?

Sie haben Eingang in mein Buch gefunden, um zu zeigen, dass es andere Wege gibt, Momentum zu untersuchen. Ich wende Doppeltes Momentum allerdings nur auf ein einfaches Portfolio mit drei Assets an. Mein Modell hat nur einen einzigen Parameter: die Rückblickperiode. Ich verwende zwölf Monate. Diese Periode wurde 1937 „entdeckt“ und sie hat sich seither sehr gut bewährt.

Sie legen mit umfangreichen Daten schön dar, wie Ihr Doppeltes-Momentum-System für die Assetklasse der Aktien funktioniert. Lässt sich das auch auf andere Assetklassen übertragen, etwa Rohstoffe oder Währungen?

Doppeltes Momentum funktioniert mit fast allem, aber bei Aktien hat man die besten Risikoprämien. Deshalb fokussieren wir uns darauf. Absolutes Momentum ermöglicht uns eine gute Risikokontrolle. Deshalb können wir die Performanceeinbußen vermeiden, die aus der Diversifizierung auf Assets mit geringeren Risikoprämien resultieren. Und was das Währungsumrechnungsrisiko angeht: Es wird eingedämmt durch den Wech­sel zwischen US- und Nicht-US-Aktienindizes.

Immer mehr Menschen haben immer schnelleren Zugang zu immer besseren Informationen. Erwarten Sie, dass hierdurch die Märkte effizienter werden und die langfristige Outperformance Ihres Ansatzes in der Zukunft einmal endet?

Viele Vorurteile lassen die Leute vom Momentum zurückschrecken. Erstens: Es ist kontraintuitiv. Investoren sind Value-Investing gewohnt, sie kaufen also Dinge, die im Preis gefallen sind. Beim Momentum tun wir das Gegenteil. Wir kaufen Stärke in Erwartung weiterer Stärke. Es gibt auch viele Buy-and-Hold-Investoren, insbesondere institutionelle, denen es schwerfällt zu akzeptieren, dass es sinnvoll sein kann, aus Aktien auszusteigen, wenn der Trend abwärts gerichtet ist – obwohl es inzwischen eine Fülle akademischer Belege dafür gibt. Schließlich ist da noch der Tracking Error. Keine Strategie kann den Markt immer outperformen. Professionelle Investoren gehen das Risiko ein, gefeuert zu werden, wenn sie eine Strategie wie die Momentum-Strategie verfolgen und underperformen.

Hat das Interesse am Doppelten Momentum in Wissenschaft und Praxis seit Erscheinen des Buches weiter zugenommen?

Mein Buch hat mehrere Preise gewonnen und hat auf Amazon.com eine 5-Sterne Bewertung. Ich wurde als Redner auf einige hochkarätige Investment-Konferenzen eingeladen. Meine Eigenhandelsmodelle werden von anerkannten Investmentprofis lizenziert. Scharfsinnige Investoren erkennen so langsam die Möglichkeit, mit Doppeltem Momentum höhere Erträge bei geringerem Risiko zu erzielen.

Gary Antonacci legt mit dem Doppelten Momentum eine sehr überzeugende Strategie vor. Einziges Manko: Sie ist ursprünglich nicht für Einzelaktien ausgelegt. Diese Lücke schließt DER AKTIONÄR nun mit einem Spezialreport. Und das Beste: Als Käufer von Gary Antonaccis Buch „Doppeltes Momentum – doppelte Gewinne“ erhalten Sie den Report im Wert von 29,99 Euro gratis dazu.

Antonaccis Investmentansatz ähnelt dem erfolgreichen TSI-System des AKTIONÄR. Und zwar dahingehend, dass die Börsenampel eine Form des absoluten Momentums und der TSI-Wert eine Form des relativen Momentums darstellt. Beide Systeme fußen damit letztlich auf denselben empirischen Säulen.

Antonacci hält sein System allerdings sehr einfach, auch damit der Leser ihm in dem ohnehin theoretisch recht anspruchsvollen Buch bis zum Ende folgen kann. Antonacci in seinem Verfahren eine rein auf Börsenindizes beruhende Strategie, die naturgemäß auf den Heimatmarkt des Autors – die USA – bezogen bleibt. Sie lässt sich allerdings auch 1:1 auf den deutschen Markt übertragen. Anhand zweier einfacher Kriterien lässt sich eine Version der Antonacci-Strategie umsetzen. Sie hätte bis weit in die Vergangenheit hinein sämtliche Benchmark-Indizes outperformt. Die Strategie beruht auf zwei Fragen:

Ein Verfahren zur Aktienselektion nimmt Antonacci dann hingegen nicht konkret vor. Allerdings wird in einem interessanten Ausblickskapitel dargestellt, auf welche Weise eine solche Selektion zusätzlichen Nutzen für den Anleger bringen kann.

Konkrete Strategie der Aktienselektion als Spezialreport

In einem der AKTIONÄR-Spezialreport wird eine dieser Strategien zur Aktienselektion konkretisiert und auf den deutschen Aktienmarkt angewandt. Es handelt sich um den aggregierten Einfluss des

a) Kursmomentums, des

b) Gewinnmomentums sowie des

c) Umsatzmomentums

jeder Aktie in den deutschen Auswahlindizes.

Es treffen also fundamentale und technische Indikatoren aufeinander. Der Spezialreport ist standardmäßig über www.aktienreports.de erhältlich (Preis: 29,99 Euro). AKTIONÄR-Leser, die das Buch bestellen, bekommen den Report bei der Bestellung kostenfrei dazu. Nutzen Sie dafür einfach untenstehendes Bestellformular und Sie erhalten das Buch im Wert von 79,00 Euro und den Spezialreport im Wert von 29,99 Euro - beides also für 108,99 Euro - zum Sonderpreis für AKTIONÄR-Leser von 49 Euro. Möglich wird dieser Sonderpreis durch die freundliche Unterstützung des Online-Brokers flatex.