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US‑Arbeitsmarkt: Die Daten sind da

US‑Arbeitsmarkt: Die Daten sind da
Foto: Reuters/ Brendan McDermid
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Andreas Deutsch Heute, 14:38 Andreas Deutsch
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Im August sind in den USA 162.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft entstanden. Die Ökonomen hatten lediglich mit 53.000 neuen Jobs gerechnet. Richtig lagen sie allerdings bei der Prognose der Arbeitslosenquote – die lag im August bei 4,1 Prozent. Die Entwicklung hat Einfluss auf den Zinskurs der Fed.

Zudem hat das Arbeitsministerium die Zahlen für Juli korrigiert: Es fielen nicht 23.000 Stellen weg, wie berichtet worden war. Es kamen 21.000 Jobs dazu.

Die Reaktion der Märkte: Die Anleihenrenditen legen leicht zu, während Dow Jones und S&P 500 nachgeben. Der Dow Jones verliert 160 Punkte, der S&P 500 büßt 18 Zähler ein.

Ein starker Arbeitsmarkt kann zu höheren Löhnen und Preisen führen. Die Zahl derer, die beim nächsten Fed-Treffen eine Zinsanhebung erwarten, ist nach den Jobdaten gestiegen. Laut Fedwatch-Tool von CME rechnen 58 Prozent der Marktteilnehmer damit, dass die US-Notenbank am übernächsten Mittwoch den Leitzins von 3,5 bis 3,75 auf 3,75 bis 4,0 Prozent anhebt. Am gestrigen Donnerstag hatten lediglich 49 Prozent eine Zinsanhebung erwartet.

Infront S&P 500 (WKN: A0AET0)

Die amerikanische Wirtschaft ist nach wie vor in guter Verfassung. Anleger müssen sich mit einem Zinsschritt abfinden. 

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