Im August sind in den USA 162.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft entstanden. Die Ökonomen hatten lediglich mit 53.000 neuen Jobs gerechnet. Richtig lagen sie allerdings bei der Prognose der Arbeitslosenquote – die lag im August bei 4,1 Prozent. Die Entwicklung hat Einfluss auf den Zinskurs der Fed.
Zudem hat das Arbeitsministerium die Zahlen für Juli korrigiert: Es fielen nicht 23.000 Stellen weg, wie berichtet worden war. Es kamen 21.000 Jobs dazu.
Die Reaktion der Märkte: Die Anleihenrenditen legen leicht zu, während Dow Jones und S&P 500 nachgeben. Der Dow Jones verliert 160 Punkte, der S&P 500 büßt 18 Zähler ein.
Ein starker Arbeitsmarkt kann zu höheren Löhnen und Preisen führen. Die Zahl derer, die beim nächsten Fed-Treffen eine Zinsanhebung erwarten, ist nach den Jobdaten gestiegen. Laut Fedwatch-Tool von CME rechnen 58 Prozent der Marktteilnehmer damit, dass die US-Notenbank am übernächsten Mittwoch den Leitzins von 3,5 bis 3,75 auf 3,75 bis 4,0 Prozent anhebt. Am gestrigen Donnerstag hatten lediglich 49 Prozent eine Zinsanhebung erwartet.
Die amerikanische Wirtschaft ist nach wie vor in guter Verfassung. Anleger müssen sich mit einem Zinsschritt abfinden.
Heute, 14:38
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