Krebs früher erkennen, Therapien gezielter auswählen und Rückfälle besser überwachen – all das soll künftig mit einer einfachen Blutprobe möglich sein. Ein US-Spezialist hat sich auf diese sogenannte Flüssigbiopsie konzentriert und nimmt damit mehrere milliardenschwere Märkte ins Visier. Immer mehr Versicherer übernehmen die Kosten – und ebnen damit den Weg in den Massenmarkt.
Im Zentrum der Story steht ein zugelassener Bluttest zur Darmkrebsfrüherkennung. Seit Jahresmitte übernimmt auch der größte US-Krankenversicherer die Kosten für Versicherte ab 45 Jahren. Damit können rund 100 Millionen Versicherte die Untersuchung nutzen. Parallel will das Unternehmen die Kosten je Test bis Ende 2028 deutlich senken, um die Verbreitung weiter zu beschleunigen.
Die Ambitionen reichen jedoch weit über Darmkrebs hinaus. In ausgewählten asiatischen Märkten wird der Test bereits als Screening-Lösung für mehrere Krebsarten angeboten. Gleichzeitig wächst das Geschäft kräftig: Für 2026 rechnet das Management mit einem Umsatzplus von 36 bis 38 Prozent und dem Sprung über die Marke von 1 Milliarde Dollar.
Pharma- und Biotech-Experte Michel Doepke hat die Neuempfehlung zum Top-Tipp der Woche analysiert. Er zeigt, warum dieser Flüssigbiopsie-Pionier eine Schlüsselrolle in der personalisierten Krebsmedizin einnehmen könnte. Mehr in der neuen Ausgabe von DER AKTIONÄR (ab S. 34).
Weitere Themen im Heft:
Was, wenn das Licht ausgeht?!
Energie für die Künstliche Intelligenz wird zum Megamarkt. Der Hot-Stock der Woche hat nun den bestmöglichen Partner gefunden und mutiert vom Strom-Dino zum dynamischen KI-Profiteur. (S. 14)
Ab in den Osten
China wird als Reiseziel immer beliebter – auch weil der Staat den Tourismus bewusst fördert. Profitieren sollte davon der Anbieter einer Online-Reiseplattform. (S. 44)
Versicherung zündet den Turbo
Nach 10 Jahren des Umbaus schaltet die Versicherung nun einen Gang höher – mit steigenden Gewinnen, höheren Renditen und großzügigen Ausschüttungen. (S. 48)
Das schmeckt nach Krise
Das Fast-Food-Unternehmen versucht, ein Geschäftsmodell zu reparieren, das jahrzehntelang so gut funktionierte, dass es niemand hinterfragte. Jetzt tun es die Kunden. (S. 50)
24.09.2026, 09:09
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