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08.06.2021 Marion Schlegel

BioNTech, Moderna, und CureVac: Aktien im Rallye-Modus

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BioNTech

Die Aktien der mRNA-Impfstoff-Entwickler Moderna, BioNTech und CureVac haben am Montag kräftige Zugewinne verzeichnen können. CureVac war am Ende im US-Handel der stärkste Wert des Trios. Das Papier gewann 7,7 Prozent auf 125,00 Dollar, Moderna legte 6,6 Prozent auf 219,57 Dollar zu und BioNTech nach zwischenzeitlichen Gewinnmitnahmen am Ende noch gut zwei Prozent auf 238,15 Dollar.

CureVac (WKN: A2P71U)

Auch die erneute Diskusssion um die Freigabe von Patenten im Vorfeld des G7-Gipfels in Großbritannien, der am 11. Juni startet, können dem Aufwärtsdrang der Aktien der Impfstoff-Hersteller keinen Abbruch verleihen. Regierungsunabhängige Organisationen haben die reichen Industrieländer aufgefordert, im Kampf gegen die Pandemie die Patente für Impfstoffe freizugeben. Auch müsse Technologie in ärmere Länder transferiert werden, um dort eine Produktion aufzubauen. "Spenden können marginal helfen, aber die Entwicklungsländer brauchen die Rechte, das Know-how und die Technologie zur eigenen, regionalen Herstellung der Impfstoffe", sagte Jörn Kalinski von Oxfam International am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur vor dem Gipfel im britischen Carbis Bay.

Moderna (WKN: A2N9D9)

Die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Sieben (G7) aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien und Japan kommen von Donnerstag bis Sonntag in dem Touristenort in Cornwall zusammen. Der Kampf gegen Covid-19 ist eines der zentralen Themen. Oxfam und die anderen in der People's Vaccine Alliance zusammengeschlossenen Organisationen warnten davor, dass ohne eine Ausweitung der Impfungen in Entwicklungsländern das Virus weiter mutieren werde und heutige Impfstoffe unwirksam machen könnte.

Scharfe Kritik wurde an Deutschland und G7-Gastgeber Großbritannien geübt, die einen Vorstoß von US-Präsident Joe Biden und Ländern wie Indien und Südafrika zur Aufhebung der Impfpatente blockierten.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Letztendlich bleiben unabhängig von diesen Forderungen die Aussichten für die Impfstoff-Entwickler hervorrgend. Corona-Auffrischungsimpfungen dürften für die Hersteller ein sicheres Geschäft bedeuten. Das langfristig größte Potenzial wartet aber unter anderem in der Krebsforschung. Hier könnte die neue mRNA-Technologie zu entscheidenden Durchbrüchen verhelfen. DER AKTIONÄR bleibt deswegen bei seiner positiven Einschätzung zu den Aktien von BioNTech, Moderna und CureVac. Der langfristige Favorit bleibt BioNTech. Kurzfristig wird es bei CureVac spannend. Hier steht in den kommenden Wochen die Entscheidung der EU zur Zulassung des Corona-Impfstoffs an.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist un-mittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwick-lung profitieren können: BioNTech und CureVac.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech und CureVac.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von BioNTech befinden sich im AKTIONÄR-Depot.

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