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28.12.2020 Marion Schlegel

BioNTech und Pfizer: Impfstart in Deutschland erfolgt – höhere Kapazitäten gefordert

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BioNTech

Die Impfungen gegen das Coronavirus sind bundesweit angelaufen. Bereits am Samstag sind in einem Seniorenzentrum n Sachsen-Anhalt die ersten Bewohner geimpft worden. Zum offiziellen Impfstart am Sonntag folgnten zahlreiche weitere. In Berlin bekam beispielsweise am Sonntagmorgen eine 101 Jahre alte Seniorin im Beisein von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) in einem Pflegeheim eine Spritze mit dem Impfstoff der Firmen BioNTech und Pfizer.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Die beispiellose Impfkampagne gegen Covid-19 startete am Sonntag in ganz Deutschland. Zuerst sollen Menschen über 80 Jahre sowie Pflegekräfte und besonders gefährdetes Krankenhauspersonal immunisiert werden. Dazu werden vor allem mobile Impfteams unterwegs sein. Die mehr als 400 Impfzentren werden größtenteils erst in den nächsten Tagen in Betrieb genommen.

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Nach dem Start der Corona-Impfungen gibt es Forderungen nach einem höheren Tempo bei der Impfstoffproduktion. "Es ist ein krisenhafter Zustand, da brauchen wir eine Krisenproduktion", sagte FDP-Chef Christian Lindner am Sonntagabend in einer "Bild"-Sendung. Deutschland müsse rechtlich, wirtschaftlich, politisch und technologisch alles tun, damit schneller geimpft werden könne. "Das ist eine Frage von Leben und Tod, eine Frage unserer Freiheit. Und es ist eine Überlebensfrage auch für unsere Wirtschaft, denn die ist schon auf der Intensivstation."

Konkret regte er an, darüber nachzudenken, ob ein knapper Impfstoff wie der von BioNTech nicht von anderen Herstellern in Lizenz produziert werden könnte. "Die Regierung sollte mit der pharmazeutischen Industrie insgesamt prüfen: Wo gibt es noch Kapazitäten, die genutzt werden können für die Produktion eines Impfstoffs?"

Die Aktie von BioNTech konnte am Montagmorgen zunächst leicht zulegen, rutschte dann aber erneut ins Minus. Zuletzt hatte das Papier bereits eine deutliche Korrektur durchlaufen. Lanfristig bleibt das Papier aber weiter interessant. Nach den jüngsten Teilgewinnmitnahmen gilt weiter: Restposition laufen lassen.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: BioNTech.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BioNTech.

(Mit Material von dpa-AFX)

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