16.09.2016 Werner Sperber

Bernecker ruft wegen Milliarden-Strafe gegen die Deutsche Bank nach Angela Merkel

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Die Actien-Börse Daily verweist auf die gestern von US-Behörden gegen die Deutsche Bank verhängte Strafe von 14 Milliarden Dollar. Die Deutsche Bank soll darauf nun eine Art Gegenangebot machen. „Die mit solchen Methoden vertrauten Anwälte neigen zu Größenordnungen unterzehn Milliarden Dollar als Kompromiss. Der tatsächliche Schaden in den sogenannten Hypo-Krediten wurde in den Jahren 2008/2009 in den Größenordnungen von 1,5 bis 2,0 Milliarden Dollar geschätzt und teilweise auch bestätigt. Die Ursache waren schludrige Hypo-Verträge. Im Übrigen nicht von der Deutschen Bank verursacht, sondern von einer amerikanischen Hypobank-Abteilung, die vorher erworben worden war.“

„In der Regel sind bei diesen Größenordnungen politische Eingriffe seitens einer Regulierung nötig und richtig. Ob Berlin dazu willens und in der Lage ist, möchten wir allerdings bezweifeln. Dort gibt es zurzeit niemanden, der willens ist, gegen eine solche Strafpraxis vorzugehen. Die Fälle NSA und zuvor Wikileaks rufen wir vorsichtig in Erinnerung.“


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