++ Hebel-Power bei diesen KI-Werten ++
Foto: Börsenmedien AG
01.07.2016 Werner Sperber

Bernecker: 50-Prozent-Chance bei Volkswagen

-%
Volkswagen Vz.

Hans Bernecker, Die Actien-Börse, schreibt: „Der VW-Skandal hat ein vorläufiges Ende, aber eine große Wirkung für alle anderen. 15 Milliarden Dollar sind der US-Anteil als Strafe nebst Kosten. 65 Milliarden Euro Marktwert stehen „Ex-Skandal“ in Relation zu einem Konzernumsatz von geschätzt 210 bis 215 Milliarden Euro. Der Gewinn 2016 ist weg, vermutlich auch die Hälfte des kommenden Gewinns, wenn die deutschen Nebenklagen aller Art auf dem Vergleichswege geordnet sind. Dieses Risiko ist begrenzt, weil vielfach unsinnig.“

Charttechnisch gibt es eine Kurslücke bei 155 bis 160 Euro. Das ergibt ein kurzfristiges Spekulationspotenzial von fast 50 Prozent. Der „faire Wert“ von Volkswagen beträgt 100 bis 110 Milliarden Euro mit einer Unsicherheit von zehn Prozent. Hans Bernecker, Die Actien-Börse, schreibt weiter: „In der Beurteilung von VW stecken Emotionen und Realitäten. In welchem Umfang, belegten die Medienberichte und Guru-Aussagen der letzten zehn Monate. Gut 80 Prozent davon sind Makulatur, haften aber rein psychologisch noch an VW und seinem Management. Bis sich dieses Misstrauen ab- und umbaut, gibt es mithin unterschiedliche Einschätzungen, die eine relativ hohe Volatilität bedingen.“ Anleger sollten die Vorzugsaktie von Volkswagen mit einem Kursziel von 145 Euro kaufen.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Volkswagen Vz. - €

Buchtipp: Der Freiheitshandel

Politisch und wirtschaftlich ist die demokratische Welt so schwach wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das Konzept „Wandel durch Handel“ ist gescheitert. Vielmehr hat es Diktaturen gestärkt und Demokratien untergraben.

 Freie und offene Gesellschaften sind existenziell gefährdet. Der russische Einmarsch in der Ukraine, der brutale Angriff auf Israel, der wieder salonfähig gewordene Antisemitismus und die wirtschaftliche Abhängigkeit von China müssen ein Weckruf für offene Gesellschaften sein. Es braucht jetzt grundlegende Veränderungen.

 Der einzige wirklich transatlantische Medienunternehmer Europas plädiert für einen Kurswechsel in der demokratischen Handelspolitik. Die Gründung eines neuen wertebasierten Bündnisses der Demokratien: Die Freiheitshandelsallianz.

Der Freiheitshandel

Autoren: Döpfner, Mathias
Seitenanzahl: 192
Erscheinungstermin: 18.04.2024
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-953-1

Jetzt sichern