11.01.2019 Marion Schlegel

BB Biotech setzt eindrucksvolle Aufholjagd fort – das ist die nächste Zielmarke

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BB Biotech
Trendthema

Die starke Entwicklung seit Jahresbeginn bei der Aktie von BB Biotech setzt sich auch zum Ende dieser Woche fort. Am Freitag gewinn die Aktie erneut 1,5 Prozent auf 59,50 Euro. Der Wert profitierte zuletzt von mehreren starken Meldungen für einige große Portfolio-Unternehmen. Zum einen hat Bristol-Myers angekündigt die Nummer 3 im Portfolio, Celgene, für rund 74 Milliarden Dollar übernehmen zu wollen. Es handel sich dabei um den Zusammenschluss zwei der weltweit größten Krebsmittelhersteller und die bisher größte Fusion im Pharmabereich, kommentiert BB Biotech. Die Schweizer sind der Ansicht, dass M&A-Aktivitäten einen wichtigen Impulsgeber für die Performance des Biotechsektors darstellen und die jüngste Fusion weitere Transaktionen im Jahr 2019 auslösen könnte.

Bereits Ende 2018 konnte sich BB Biotech über einen satten Aufschlag für eine seiner Beteiligungen freuen. GlaxoSmithKline (GSK) hat hier bei Tesaro zugegriffen. GSK hat Tesaro ein Barangebot von 75 Dollar je Aktie unterbreitet, was einer Prämie von 110 Prozent auf den einmonatigen volumengewichteten Durchschnittspreis entspricht. BB Biotech rechnet im ersten Quartal 2019 mit dem Abschluss der Transaktion.

Neben den Übernahmen gab es aber auch weitere starke Nachrichten. Zum einen sorgte ein starker Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr bei Neurocrine (Nummer 2 im Portfolio) für Kurszuwächse, zum anderen ließen überzeugende Phase-3-Studiendaten die Aktie von Sage Therapeutics kräftig in die Höhe schnellen.

Gespannt darf man nun auf die neue Portfolioaufteilung per Ende Dezember sein, die am kommenden Freitag, 18. Januar veröffentlicht wird. BB Biotech hat zuletzt bereits angekündigt, in Zukunft verstärkt auf aussichtsreiche Mid- und Small-Caps setzen zu wollen. Die Aktie von BB Biotech bleibt weiterhin ganz klar das Basisinvestment in der Biotech-Branche. Nach dem jüngsten Kursanstieg ist auch das Jahreshoch aus dem vergangenen Jahr bei 65,45 Euro nicht mehr weit entfernt. Bei anhaltend positiver Nachrichtenlage könnte dieses durchaus bald ins Visier genommen werden.