Die Q2-Zahlen von Barrick Mining kommen an der Börse heute nicht gut an. Zwar stieg die Goldproduktion auf 796.000 Unzen und lag damit über der Prognose, doch die Kosten enttäuschten: Die AISC-Kosten (All-in Sustaining Costs) kletterten im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 1.866 Dollar je Unze.
Zudem lag der bereinigte Gewinn je Aktie mit 0,82 Dollar unter den Markterwartungen von etwa 0,88 Dollar – daher der deutliche Kursrückgang. Analysten kritisierten auch die Einigung mit Newmont über die Nevada-Goldminen.
Allerdings kritisieren viele Analysten auch den Deal mit Newmont bezüglich dem gemeinsamen Minenverbund „Nevada Gold Mines“ in Nevada.
Der Hauptnachteil für Barrick liegt laut den Analysten darin, dass Barrick seinen Anteil beziehungsweise Wert an Fourmile offenbar zu günstig in den Deal eingebracht hat. Fakt ist: Barrick erhält von Newmont 1,95 Milliarden Dollar. Analysten hatten den betreffenden Fourmile-Anteil im Vorfeld deutlich höher angesetzt – je nach Rechnung zwischen 3,85 bis 4,2 Milliarden Dollar.
Barrick könnte im Rahmen der Einigung mit Newmont zu wenig Geld für seinen Fourmile-Anteil erhalten haben. Genau dieser vermeintlich zu niedrige Kaufpreis ist der zentrale Kritikpunkt der Analysten. Die Jahresprognose für Produktion und Kosten bleibt dagegen unverändert.
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Heute, 19:15
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