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Bank of Ireland: Die Wiederentdeckung; Börsenwelt Presseschau IV

Bank of Ireland: Die Wiederentdeckung; Börsenwelt Presseschau IV
Foto: Börsenmedien AG
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12.06.2014, 16:01 ‧ Werner Sperber
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Die Experten der Actien-Börse erklären: Hedge-Fonds und Banken entdecken den irischen Immobilien-Markt wieder. Die größte deutsche Bank (Anmerkung der Redaktion: Vielleicht meint Hans Bernecker die Deutsche Bank, er sagt es jedoch nicht – warum auch immer.) kaufte jüngst ein Immobilien-Portefeuille von etwa 680 Einheiten. Durchschnittlich steigen die Preise um fünf bis sieben Prozent, was die Werthaltigkeit von Hypotheken erhöht. Genau diese Werthaltigkeit ist das Problem der Bank of Ireland. Das Institut hat Rückstellungen und Abschreibungen auf die entsprechenden Kredite vorgenommen. Wenn nun die Preise für Immobilien steigen, sind sie für die Kreditnehmer werthaltiger. Die Bank kann mit Zuschreibungen reagieren und die eigene Bilanz verbessern. Dadurch dürfte die Bank schneller frisches Geld erhalten. Dafür dürfte die Bank of Ireland, wie in solchen Fällen üblich, die Zahl der Aktien um einen bestimmten Faktor senken, also einen sogenannten Reverse-Split vollziehen, und danach neue Aktien ausgeben. Im Zug dieser Kapitalerhöhung sollte die Bank auch den restlichen Anteil der Aktien, den die Regierung hält, zurückkaufen. Das Kursziel beträgt 0,60 Euro.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)




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