27.03.2020 Marion Schlegel

Aurora Cananabis, Canopy Growth & Co: Aktien melden sich zurück – das ist jetzt wichtig

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Aurora Cannabis

Auch die Aktien der Cannabis-Branche hat die Corona-Krise hart getroffen. Am Donnnerstag konnten die Papiere aber wieder ein deutliches Lebenszeichen von sich geben. Die Aktie von Aurora Cannabis, die zwischenzeitlich sogar zum Pennystock verkommen war, hat besonders deutlich zugelegt. Das Papier ging mit einem Plus von fast 19 Prozent auf 1,26 Kanadische Dollar aus dem Handel in Toronto. Die Aktie der Cronos Group gewann gut zehn Prozent, Canopy Growth konnte knapp sieben Prozent hinzugewinnen.

Aurora Cannabis (WKN: A12GS7)

Die Cannabis-Unternehmen haben auf die Krise bereits reagiert. Canopy Growth beispielsweise hat seine Verkaufsstellen in Kanada geschlossen. Das Unternehmen erklärte in einer Mitteilung vom 17. März, dass man alle Vertriebsstätten, die dem Unternehmen direkt gehören, während der Corona-Krise schließen werde. Davon betroffen sind insgesamt 23 Läden, die auf unbestimmte Zeit geschlossen wurden.

Canopy Growth (WKN: A140QA)

Canopy Growth setzt nun verstärkt auf den Online-Handel. Der CEO David Klein erläuterte: „Wir haben gegenüber unseren Mitarbeitern, ihren Familien und unseren Communities die Verantwortung, unseren Beitrag zurAbflachung der Kurve zu leisten, indem wir die sozialen Interaktionen einschränken. Für uns bedeutet dies, unseren Fokus vom Einzelhandel auf den E-Commerce zu verlagern. Dies ist eine große Entscheidung, die aber auch leicht zu treffen war. Unsere Verkaufsteams haben in den letzten Tagen ein überdurchschnittliches Transaktionsvolumen bedient.

Klein betonte außerdem, dass man in einer „sehr starken“ finanziellen Verfassung sei.

Die Cannabis-Branche war schon vor Ausbruch der Corona-Krise hochgespekulativ, das ist sie auch jetzt. Im Zuge der starken Korrektur gibt es aber durchaus hochinteressante Chancen. Überleben dürften vor allem die Unternehmen mit einer starken Finanz-Ausstattung. Hier ist Canopy sicher ganz vorn dabei.  

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Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Herr Bernd Förtsch, Verleger und Eigentümer der Börsenmedien AG, hält mittelbar eine wesentliche Beteiligung an der flatex AG, deren Tochtergesellschaft flatex Bank AG unter der Marke flatex Online-Brokerage betreibt. Die flatex Bank AG erhebt für den Handel in Finanzinstrumenten in der Regel von ihren Kunden Ordergebühren. Die flatex Bank AG hat mit Morgan Stanley, Goldman Sachs, Deutsche Bank, UBS, Vontobel, BNP Paribas und HSBC eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach diese Institute den Status eines bevorzugten Partners von Hebelprodukten (Exchange Traded Products) haben und von ihnen emittierte Hebelprodukte durch die flatex Bank AG angeboten werden, die Kunden ohne oder mit reduzierten Ordergebühren handeln können. Die flatex Bank AG erhält in diesem Zusammenhang von Morgan Stanley, Goldman Sachs, Deutsche Bank, UBS, Vontobel, BNP Paribas und HSBC Vergütungen für den Vertrieb dieser Finanzinstrumente.

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Cronos Group.