Einstiegschance – bei diesen 11 Top-Aktien
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01.02.2022 Maximilian Völkl

AT&T mit Mega-Spin-off – Dividende sinkt, Aktie unter Druck

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AT&T

Im freundlichen Marktumfeld sticht die Aktie von AT&T vor US-Börsenstart negativ heraus. Die Papiere verlieren vorbörslich mehr als vier Prozent, nachdem der Konzern angekündigt hat, die Anteile an WarnerMedia nach der Transaktion mit Discovery an die Aktionäre auszuschütten. Nicht gut kommen dabei vor allem die Folgen für die Dividende an.

Bisherige AT&T-Aktionäre sollen bei dem Spin-Off aber am neuen Unternehmen Warner Bros. Discovery beteiligt werden. Diese sollen pro gehaltenes AT&T-Papier voraussichtlich einen 0,24 großen Anteil erhalten.

Bereits im Mai vergangenen Jahres waren die Pläne für die Abspaltung von WarnerMedia publik geworden. Zu der Sparte gehören etwa das Hollywood-Studio Warner Bros, die TV-Sender HBO und CNN sowie der Streaming-Dienst HBO Max. Nach Angaben vom Dienstag soll der Deal bis Ende Juni abgeschlossen sein. Durch die Fusion mit Discovery mit Fernsehsendern wie Animal Planet oder Food Network soll ein Medien-Gigant entstehen, der es mit Konkurrenten wie Netflix aufnehmen kann.

Im Zuge der Fusion wird AT&T allerdings die Dividende nahezu halbieren. Anstelle von zuletzt 2,08 US-Dollar (1,85 Euro) wolle das Management 1,11 Dollar pro Aktie ausschütten, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Konzernchef John Stankey will das Geld in 5G-Technik und Glasfaser investieren. Das sorgte für Enttäuschung bei den Anlegern.

AT&T (WKN: A0HL9Z)

Klar ist: Einige Dividendenjäger werden der AT&T-Aktie nun den Rücken kehren. Doch mit einer Rendite von rund 4,6 Prozent ist die Ausschüttung noch immer attraktiv - wird der AT&T-Kurs um das Spin-off bereinigt, ist sie sogar noch höher. Zudem hat der Konzern mehr Geld für Wachstum übrig. Auch das Spin-off selbst ist positiv zu werten. DER AKTIONÄR setzt deshalb darauf, dass der Hebel-Depot-Wert den Rücksetzer zeitnah wieder aufholen kann.

Mit Material von dpa-AFX

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: AT&T.

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Aktien von AT&T befinden sich im Hebel-Depot von DER AKTIONÄR.

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