03.05.2017 Michel Doepke

Apple: Ist der Super-Kult vorbei?

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Apple
Trendthema

Am Dienstagabend nach US-Börsenschluss öffnete Apple seine Bücher zum abgelaufenen zweiten Quartal. Sowohl Umsatz als auch der Gewinn konnten gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Trotzdempatzte Apple bei den iPhone-Verkäufen. Auch der Ausblick auf das laufende dritte Quartal enttäuscht – im nachbörslichen Handel geben die Papiere nach.

Mit einem Ergebnis von 2,10 Dollar knackte der Kult-Konzern die Schätzung von 2,02 Dollar pro Papier deutlich. Beim Umsatz hingegen lag Apple mit 52,9 Milliarden Dollar leicht unter der Prognose von 53,0 Milliarden Dollar. Für den Zeitraum von April bis Juni rechnet CEO Tim Cook mit Erlösen zwischen 43,5 und 45,5 Milliarden Dollar – im Vorfeld kalkulierten Analysten mit 45,6 Milliarden Dollar.

Für Ernüchterung sorgten auch die iPhone-Verkäufe im zweiten Quartal. FactSet ging von 52 Millionen Exemplaren aus. Apple verkaufte lediglich 50,8 Millionen Stück. Auch die Verkäufe des iPad sowie der Umsatz waren rückläufig. Trotzdem bleibt das iPhone eine Cash-Maschine: Apple sitzt mittlerweile auf Cash-Reserven von satten 256,8 Milliarden Dollar und kündigte weitere Aktienrückkäufe sowie eine höhere Dividende an.

Alles im Lot

Doch kein Grund zur Sorge: Das zweite Halbjahr zählt. Es steht die Veröffentlichung des Jubiläums-iPhone an, welches dann den Takt angeben sollte. Es mehren sich die Meinungen, dass der Kult-Konzern vor einem Superzyklus steht und das neue Flaggschiffprodukt zum absoluten Verkaufsschlager avanciert. Investierte Anleger bleiben dabei. Größere Rücksetzer bleiben Kaufchancen.

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