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24.08.2015 Marion Schlegel

Apple Elektroauto: Autobauer in Aufruhr – Aktie mit Mega-Verlusten

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Volvo-Chef Håkan Samuelsson ist vor Apple und Google als neuen Konkurrenten für Autohersteller auf der Hut. "Ich glaube, man sollte das nicht unterschätzen", sagte er im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Google hat bereits ein selbstfahrendes Auto entwickelt, der iPhone-Hersteller Apple arbeitet Medienberichten zufolge an einem eigenen Elektroauto. In der Autobranche ist umstritten, ob die beiden US-Unternehmen den etablierten Autoherstellern ernsthaft Konkurrenz machen wollen, oder eher ins Geschäft mit Daten rund um das Auto und seine Fahrer drängen.

Samuelsson hatte Volvo Anfang des Jahres gegenüber der "Automobilwoche" selbst ins Gespräch für eine mögliche Zusammenarbeit mit Apple gebracht. Wenn Apple auf Volvo zukäme, hatte er gesagt, würden die Schweden sicher darüber nachdenken. Dazu ist es aber nicht gekommen: "Wir haben keinen konkreten Dialog", stellte Samuelsson jetzt klar. Er verwies stattdessen auf eigene Versuche mit selbstfahrenden Autos.

Volvo beobachtet die US-Konzerne genau: "Wenn sie seriöses Interesse am PKW-Markt zeigen, sollte man natürlich bereit sein, sie als Konkurrenten zu sehen", sagte Samuelsson. Hinter Google und Apple stecke viel Geld. Volvo werde die Ambitionen verfolgen, größere Angst vor den Tech-Konzernen habe man aber nicht. "Es ist nicht so einfach, Autos zu bauen", sagte Samuelsson.

Vernetztes Zuhause

Zudem wollen Google und Apple ihre starke Position bei mobilen Geräten auf das Smarthome übertragen. Apple startete dafür die Plattform HomeKit, auf die Hersteller aufsetzen können, um ihre Geräte kompatibel zu machen. Aktuell umfasst das Angebot unter anderem Steckdosen, Thermostate, Lampen oder Sensoren für Fenster und Türen. Zugleich stelle Apple hohe Anforderungen an die Hardware, unter anderem was die abgesicherte Datenübermittlung betrifft, sagt ein Brancheninsider. Das schränke den Kreis der beteiligten Firmen ein, weil nicht alle entsprechende Kosten zu tragen bereit seien.

Aktie deutlich unter Druck

Die Apple-Aktie ist zuletzt insbesondere im Zuge der allgemeinen Korrektur an den Märkten erheblich unter Druck geraten. Allein am Freitag hat das Papier in New York mehr als sechs Prozent eingebüßt. Damit ist die Aktie nun auch nahe am vom AKTIONÄR empfohlenen Stoppkurs bei 93,00 Euro. Auch wenn die langfristigen Aussichten weiterhin gut sind, sollten Anleger diesen in jedem Fall beachten.

(Mit Material von dpa-AFX)


Wird Europa wieder brennen?

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Autor: Friedman, George
ISBN: 9783864703126
Seiten: ca. 400
Erscheinungsdatum: 27.08.2015
Verlag: Plassen Verlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: Neuerscheinung-Lieferung nach Erscheinen

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Wird Europa wieder brennen? Politologe und Bestsellerautor George Friedman (»Die nächsten 100 Jahre«) mit kühnen und teilweise beängstigenden Thesen zur Zukunft Europas. George Friedman stellt drei Fragen. 1.: »Wie erreichte Europa seine globale Dominanz in politischer, militärischer, wirtschaftlicher und intellektueller Hinsicht?« 2.: »Was lief schief, sodass Europa diese Dominanz zwischen 1914 und 1945 wegwarf?« 3.: »Wird Europa in Zukunft so aussehen wie in der Friedensperiode, die sich an 1945 anschloss, oder wird es zu seinen historischen Fehlern zurückkehren?« Friedman gibt kluge Antworten auf alle drei Fragen – und liefert spannende Denkanstöße zur Sicherung der Zukunft unseres Kontinents.

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