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04.10.2019 Andreas Deutsch

Anlegen wie ein Milliardär: „Amazon – hoch gewichtet“

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Amazon.com

Selfmade-Milliardär und Dallas-Mavericks-Besitzer Mark Cuban braucht nicht viele Aktien, um glücklich zu sein. Vor allem braucht er Amazon. „Die Aktie ist meine größte Position“, so Cuban im Interview mit Fox Business Network. Der 61-Jährige verriet nun endlich, wie hoch sein Anteil an dem E-Commerce-Giganten ist.

„Ich zähle zu den größeren Investoren bei Amazon“, so Cuban. „Ich halte aktuell Amazon-Aktien im Wert von knapp einer Milliarde Dollar.“ Cuban hat damit ein Viertel seines Vermögens in Amazon investiert.

Dass Cuban viel von Amazon hält, war seit Monaten bekannt. Der Markt rätselte nur, wie hoch der Anteil ist.

Im Mai verriet Cuban im Interview mit CNBC, Amazon und Netflix seien seine größten Positionen. 2018 sagte er, er habe zudem vier Dividendenaktien im Depot, bei zwei Unternehmen sei er short.

Cuban erlangte Bekanntheit durch die Gründung von Broadcast.com. Die Firma übertrug in den 1990ern NBA- und NFL-Spiele live ins Internet. Im Jahr 1999 übernahm Yahoo Broadcast.com für 5,7 Milliarden Dollar in Aktien.

Zuletzt wurde Cuban als Präsidentschaftskandidat für die Wahl 2020 gehandelt. „Daraus wird nichts, meine Familie hat dagegen gestimmt.“

Amazon hoch zu gewichten war und ist eine ausgesprochen kluge Entscheidung. Wer bei dem langjährigen Top-Performer kaum oder gar nicht investiert ist, muss sich nicht ärgern: Die aktuelle Marktschwäche, unter der auch Amazon leidet, bedeutet eine erstklassige Einstiegschance. An der Top-Investmentstory des E-Commerce- und Cloud-Spezialisten hat sich nämlich nichts geändert. Kursziel des AKTIONÄR mit Sicht von zwölf Monaten: 2.100 Euro, Stopp: 1.400 Euro. 

Buchtipp: Post Corona: Von der Krise zur Chance

Der Ausbruch von Covid-19 hat Schlafzimmer in Büros verwandelt, Jung gegen Alt ausgespielt und die Kluft zwischen Arm und Reich, Maskenträgern und Maskenhassern vergrößert. Einige Unternehmen, wie Amazon und der Hersteller von Videokonferenzsoftware Zoom, fanden sich unter einer Lawine der Verbrauchernachfrage erdrückt. Andere, wie die Restaurant-, Reise-, Hotel- und Live-Entertainment-Branche, kämpften darum, nicht unter die Räder zu kommen. Die Pandemie war ein Beschleuniger von Trends, die bereits in vollem Gange waren. In „Post Corona“ skizziert Galloway die Konturen der Krise und die Chancen, die vor uns liegen. Galloway kombiniert seinen unverkennbaren Humor und frechen Stil mit messerscharfen Einblicken und bietet Warnung und Hoffnung gleichermaßen.
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