22.11.2016 Werner Sperber

Anlage-Fachleute: Weil Trump wohl gelogen hat, bleibt Gold wichtig

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Der Hanseatische Börsendienst erklärt: Donald Trump hat versprochen Billionen Dollar auszugeben, um die Wirtschaft anzukurbeln. Er versprach gleichzeitig, die Steuern stark zu senken. Zudem versprach er die Staatsschulden zu senken. Trump versprach also mehr auszugeben, weniger einzunehmen und dabei noch die Schulden zu senken. Das geht nicht und das erkennt jeder, der gesunden Menschenverstand hat. Die tatsächlichen Pläne von Trump bleiben damit zunächst weiter nicht zu erkennen; es ist jedoch davon auszugehen, genau die Leute, die eher bildungsferne und einkommensschwache Landbevölkerung, die ihn gewählt haben, dürften am meisten unter einem Präsidenten Trump leiden.

Nach der Wahl Trumps stieg die Rendite der zehn Jahre laufenden US-Staatsanleihen erstmals seit Januar dieses Jahres wieder auf mehr als zwei Prozent und erreichte jüngst 2,27 Prozent. Auch der Dollar wurde deutlich stärker bewertet. Steigende Zinsen und ein festerer Dollar sind nicht nur schlecht, um Schulden zu tilgen, sondern sie sind auch schlecht für die Preise von Edelmetallen. Die Preise für Gold, Silber und so weiter sackten entsprechend ab. Trump wird aber wohl letztlich die US-Staatsfinanzen weiter zerrütten und gleichzeitig die Inflation anheizen. Trump wird also den Goldpreis wohl nur kurzfristig belasten.

Der Hanseatische Börsendienst ist überzeugt: Der Wahlsieg von Trump stört nur kurz und der zunehmende Trend zu Beimischung von Gold zum Gesamtvermögen wird sich fortsetzen.

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Traden ist ein Beruf. Wer das mit allen Konsequenzen begreift und täglich umsetzt, der hat gute Chancen auf dauerhafte Gewinne an den Finanzmärkten: Zu dem notwendigen Interesse an der Börse gehört die erforderliche Ernsthaftigkeit für den eigenen Job und die ständige Bereitschaft, sich verbessern zu wollen. Giovanni Cicivelli beschreibt seine eigenen Erfahrungen als privater Trader. Er empfiehlt Neueinsteigern den eigenen Weg zum Erfolg zu suchen und nicht anderen Akteuren nacheifern zu wollen. Cicivelli beschreibt wie sein eigenes Money-Management in der Praxis funktioniert und warum Flexibilität und Disziplin manchmal wichtiger sind als theoretische Erwägungen. Denn am Ende muss man als Praktiker nur drei Dinge: Traden, Traden und Traden.