Das sind die Gewinneraktien von morgen!
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07.09.2021 Timo Nützel

Amazon: Kommt diese Woche der Ausbruch?

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Amazon.com

Die Amazon-Aktie hat eine spektakuläre letzte Woche hingelegt. Auf die Fortsetzung der steilen Erholungsbewegung folgte eine kurzfristige Korrektur. Nur knapp ist dabei der Sprung über eine wichtige charttechnische Marke nicht geglückt. DER AKTIONÄR verrät, wieso es dennoch bald zum erhofften Ausbruch kommen könnte.

Der Schock bei der Amazon-Aktie sitzt noch tief. Infolge verfehlter Erwartungen bei den Quartalszahlen riss der Titel Ende Juli eine Kurslücke zwischen 3.368,14 und 3.580,01 Dollar auf und setzte daraufhin bis an die Unterstützung am vorherigen Zwischentief bei 3.172,20 Dollar zurück. Von dort aus erholte er sich und knackte prompt die wichtige Hürde an der 200-Tage-Linie bei 3.276 Dollar.

Daraufhin setzte er bis letzte Woche die Aufwärtsbewegung fort. Als er am ersten Etappenziel an der Widerstandszone, die von den Zwischenhochs bei 3.524,86 und 3.552,25 Dollar ausging, angekommen war, setzte er bis an die 50-Tage-Linie bei 3.460 Dollar zurück. Diese wichtige Marke konnte der Kurs jedoch erfolgreich verteidigen. Aus technischer Sicht ein gutes Zeichen. Glückt im Zuge dieses Kaufsignals nun in Kürze der finale Sprung über die Widerstandszone, ist mit einem Run bis an das Allzeithoch bei 3.773,08 Dollar zu rechnen.

Amazon (WKN: 906866)

Die letzte Trading-Chance zur Amazon-Aktie ist noch am Laufen. Nachdem wie vermutet die oben genannte Widerstandszone angelaufen wurde und der empfohlene Schein deutlich im Plus stand, notiert er nun wieder auf Einstand. Dank des erfolgreichen Tests des GD50 bleiben Trader dabei. Bis zum Kursziel sind mit dem Schein nach wie vor 45 Prozent Gewinn möglich.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR-Depot".

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Der Ausbruch von Covid-19 hat Schlafzimmer in Büros verwandelt, Jung gegen Alt ausgespielt und die Kluft zwischen Arm und Reich, Maskenträgern und Maskenhassern vergrößert. Einige Unternehmen, wie Amazon und der Hersteller von Videokonferenzsoftware Zoom, fanden sich unter einer Lawine der Verbrauchernachfrage erdrückt. Andere, wie die Restaurant-, Reise-, Hotel- und Live-Entertainment-Branche, kämpften darum, nicht unter die Räder zu kommen. Die Pandemie war ein Beschleuniger von Trends, die bereits in vollem Gange waren. In „Post Corona“ skizziert Galloway die Konturen der Krise und die Chancen, die vor uns liegen. Galloway kombiniert seinen unverkennbaren Humor und frechen Stil mit messerscharfen Einblicken und bietet Warnung und Hoffnung gleichermaßen.
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