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24.08.2016 Fabian Strebin

Allianz: Infrastruktur statt Negativzinsen

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Allianz

Während die Branche unter den niedrigen Zinsen leidet, investiert die Allianz schon länger in Infrastrukturprojekte – mit Erfolg! Die DZ Bank verweist auf die hohe Dividende für Aktionäre.

Das Niedrigzinsumfeld hält nun schon mehrere Jahre an und setzt der Finanzbranche deutlich zu. Die Allianz hat sich schon früh auf die veränderten Marktbedingungen eingestellt und nach Alternativen zu Staatsanleihen gesucht. „Wir kaufen keine deutschen Staatsanleihen mit negativer Rendite“, sagte Allianz-Vorstand Thomas Wiesemann gegenüber Focus-Online. Stattdessen wird in andere Vermögensklassen investiert: „Im Bereich erneuerbare Energien sind wir weltweit der führende Finanzinvestor. Zum Portfolio gehören auch Gaspipelines oder beispielsweise die Autobahnraststätten von Tank & Rast. Unser jüngstes Projekt ist die Finanzierung eines neuen Abwasserkanals in London“. Die Verzinsung der Anlagen liegt deutlich über der von Staatsanleihen, bei hoher Stabilität, so Wiesemann.

Sichere Dividende

Dass die Allianz gut durch das aktuelle Zinsumfeld kommt, findet auch die DZ Bank. Zwar seien sinkende Zinsen und ein stark schwankender Kapitalmarkt langfristig schlecht für das Kapitalanlageergebnis und die Solvabilitätsquote. Bisher überzeugte die Allianz hier aber mit einer soliden und stabilen Kapitalausstattung. Das aktuelle Kursziel beträgt 162 Euro. Für das Gesamtjahr 2016 rechnen die Analysten der DZ Bank mit einer Dividendenrendite von 5,7 Prozent. 2017 soll sie auf 5,9 Prozent steigen.

Dabeibleiben!

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Mit einer überdurchschnittlichen Dividendenrendite von aktuell 5,5 Prozent und einem KGV von 9 ist die Allianz nicht nur im Branchenvergleich attraktiv bewertet. Derzeit hängt der Titel an der Unterstützung bei 130 Euro fest. Gelingt hier der nachhaltige Ausbruch, dürfte bald erneut die Widerstandszone bei 134/136 Euro getestet werden. Wer investiert ist, bleibt dabei.

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