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15.03.2021 Carsten Kaletta

AKTIONÄR-Tipp Fashionette: Startschuss zur Aufholjagd gefallen!

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Fashionette

Nachdem die Fashionette-Aktie vergangenen Mittwoch auf ein Verlaufstief von 25,59 Euro gefallen war, scheint nun es wieder aufwärts zu gehen. Eine konkrete News zum Düsseldorfer Online-Luxusmode-Händler gibt es nicht. Vielmehr dürften die Anlegern die – aus Sicht des AKTIONÄR – günstigen Kurse zum Einstieg genutzt haben. Auch ein Analystenhaus sieht gehöriges Potenzial.

Die Privatbank Hauck & Aufhäuser sieht Fashionette perspektivisch bei 50 Euro und empfiehlt die Aktie zum Kauf. Nach der Vorgabe hätte der Titel mehr als 70 Prozent Luft nach oben.

Der starke Neukundenzuwachs beschleunige das Wachstum des Online-Händlers für luxuriöse Modeaccessoires, so die Analysten der Privatbank. Hauck & Aufhäuser rechnet kurzfristig zudem mit einem vielversprechenden Zukauf. 

Auch DER AKTIONÄR ist für seine Empfehlung positiv gestimmt. Fashionette sollte vom – durch Corona verstärkten – Mega-Trend E-Commerce profitieren, genauso wie vom Wachstum im Luxusgüter-Segment.  

Laut statista beträgt der weltweite Umsatz im Luxusgüter-Markt 2021 etwa 285 Milliarden Euro. Deren Analysten rechnen damit, dass im Jahr 2025 ein Marktvolumen von 343 Milliarden Euro erreicht wird – dies entspricht einem jährlichen Umsatzwachstum von rund fünf Prozent. Das größte Marktsegment ist der Bereich "Luxusmode" mit einem wertmäßigen Marktvolumen von rund 95,6 Milliarden Euro im Jahr 2021. 2025 rechnen die Statistiker mit einem Anstieg auf 115 Milliarden Euro.



Fashionette (WKN: A2QEFA)

Fashionette ist auch aus Sicht des AKTIONÄR unterbewertet. Während die Konkurrenten Farfetch und MyTheresa ein 2021er- Umsatzmultiple von 9,4 beziehungsweise 3,9 aufweisen, kommt Fashionette lediglich auf 1,5. Anleger können sich auf diesem Niveau ein paar Stücke des Luxus-Schnäppchen ins Depot legen. Kursziel: 40,00 Euro.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.