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21.12.2021 Michael Schröder

AKTIONÄR-Hot-Stock IBU-tec: Der Anfang ist gemacht - das steckt hinter den Top-News

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IBU-tec

IBU-tec hat nur wenige Wochen nach Produktionsstart ihres eigenen Batteriematerials LFP400 eine erste Bestellung von einem Kathodenhersteller erhalten. „Mit der Lieferung führt IBU-tec sein Wachstum im Bereich Batteriematerialien strategiekonform fort“, heißt es aus der Firmenzentrale. Die Order dürfte aus Sicht des AKTIONÄR der Anfang einer Reihe von großvolumigen Aufträgen gewesen sein.

Sie interessieren sich für die Welt der heimischen Nebenwerte? Mit den kostenlosen Real-Depot News können Sie sich unverbindlich ein Bild von den vielseitigen Anlagemöglichkeiten im Small-Cap-Bereich machen. AKTIONÄR-Redakteur Michael Schröder schreibt Ihnen seine Einschätzung zu interessanten Investmentideen und aussichtsreichen Nebenwerten.

AKTIONÄR-Leser wissen: Der Fokus bei IBU-tec liegt auf den Batteriematerialien für den Einsatz in Lithium-Eisenphosphat(LFP)-Zellen. Bis zum Jahr 2025 sollen in dem Kernsegment bis zu 30 Prozent des Gesamtumsatzes des Konzerns erwirtschaftet werden. Ebenfalls positiv: IBU-tec hat noch mehr zu bieten, die Produktpalette reicht von chemischen Katalysatoren für Medikamente (Blutdrucksenker) und dem Recycling von hochwertigen Metallen über die genannten Batteriematerialien bis hin zur Beschichtung von Pfandflaschen (Glasscoating). Im Gesamtkonzern wird für das Jahr 2025 mit Umsätzen von 80 bis 100 Millionen Euro geplant, bei einer EBITDA-Marge von über 20 Prozent.

Besonders interessant: Ende September ist bei den Batteriematerialien ein Patent eines Global Players ausgelaufen, für den die Gesellschaft in diesem Bereich bisher als Zulieferer arbeitete. Seit Oktober können die Thüringer das Produkt aus ihren eigenen Drehrohröfen direkt auf den Markt bringen – und an jeder produzierten Tonne deutlich mehr verdienen als ein Zulieferer.

Das Produkt wird künftig unter dem Namen LFP400 am Markt angeboten und ist dabei vor allem für die Weiterverarbeitung zu Kathoden vorgesehen. Die Anwendungsbereiche von LFP400 sind vielfältig und reichen vom Einsatz für Batterien in E-Autos, stationärer Energiespeicherung, Flurförderzeuge und Bootsmotoren bis hin zu industriellen und medizintechnischen Anwendungen.

Der Anfang ist mit dem heute gemeldeten Auftrag gemacht: Damit liefert das Unternehmen aus Thüringen erstmals eine signifikante Menge seines eigenen LFP-Materials aus, die direkt für die Kathodenproduktion und nicht zu Qualifizierungszwecken verwendet wird. Der daraus resultierende Umsatz für IBU-tec liegt im sechsstelligen Euro-Bereich. Die Auslieferung an den global tätigen Kunden wird noch bis Jahresende erfolgen.

"Der Verkaufserfolg bestätigt nun unsere Markterwartungen und ist ein Beleg für die gute Qualität von LFP400“, so Vorstand Ulrich Weitz. „Damit gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um unsere Position im weltweiten Wachstumsmarkt der Batterietechnologien nachhaltig zu stärken.“

Bestätigt sich die hohe Nachfrage, könnten Umsatz und Gewinn ab 2022 überproportional zulegen und die 2025er-Prognose schon (deutlich) früher erreicht werden.

Die Planvorgaben für das laufende Jahr, die Umsätze in Höhe von 39 Millionen Euro (Vorjahr: 33 Millionen Euro) und eine EBITDA-Marge von 18 Prozent vorsehen, dürften nicht nur dank des heutigen Abschlusses sicher erfüllt werden.

IBU-tec (WKN: A0XYHT)

Die Zeit der Ernte hat begonnen. Mit jeder weiteren Auftragsmeldung dürfte das Interesse an der Aktie zunehmen. Bei einem anhaltend positiven Newsflow sollte der Titel seine mehrwöchige Konsolidierungsphase daher schon bald beenden und im neuen Jahr 2022 wieder neue Höchstkurse ansteuern. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario.

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Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von IBU-tec befinden sich im Real-Depot von DER AKTIONÄR.

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