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02.11.2015 Michael Schröder

AKTIONÄR-Empfehlung Hypoport: Rekordzahlen untermauern Kursrallye

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Hypoport bleibt nach neun Geschäftsmonaten weiter auf Rekordkurs. Jeder einzelne der drei Geschäftsbereiche Privatkunden, Finanzdienstleister und Institutionelle Kunden erzielte sein bisher bestes Umsatz- und EBIT-Ergebnis für den Zeitraum der ersten drei Quartale. Ein Ende der Kursrallye scheint daher nicht in Sicht.

Hypoport erreichte die bisher besten Ergebniszahlen für den Zeitraum bis einschließlich September: Die Umsatzerlöse stiegen um 27 Prozent auf 103,1 Millionen Euro. Den Ertrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte Hypoport im Vergleich zum Vorjahr auf 14,7 Millionen Euro mehr als verdoppeln. "Durch eine zunehmende Neubautätigkeit und nachfragebedingte Preissteigerungen für Wohnimmobilien getrieben, befindet sich der Immobilienfinanzierungsmarkt seit Ende 2014 in einer kräftigen strukturellen Wachstumsphase. Zusätzlich haben alle unsere drei Geschäftsbereiche bis zum Sommer von dem Zinsanstieg im Frühjahr profitiert", so Hypoport-Vorstand Ronald Slabke.

Der Trend sollte sich im traditionell eher schwächeren Schlussquartal fortsetzen. "Für die abschließenden Monate des Geschäftsjahres gehen wir von einer Fortsetzung des strukturellen Marktwachstums und einem Geschäftsverlauf im Rahmen unserer im Juli angehobenen Prognose aus“, führt der Firmenlenker aus. Slabke geht von einem prozentual zweistelligen Umsatzwachstum aus und rechnet mit einem Anstieg der EBIT-Marge und daraus resultierend einem überproportionalen Ertragszuwachs. Im Vorjahr standen ein Umsatz von 112 Millionen Euro und ein EBIT von 7,9 Millionen Euro zu Buche. Unter dem Strich stand ein Gewinn je Aktie von 0,96 Euro. Die vorgelegten Zahlen untermauern die jüngste Aufwärtsbewegung. Das Wachstum ist enorm und es gibt derzeit keinen Grund, warum sich an dieser Entwicklung etwas ändern sollte. Die Aktie befindet sich im Real-Depot des AKTIONÄR und liegt dort rund 70 Prozent im Plus. Der Stopp wurde zur absicherung auf 50,50 Euro nachgezogen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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