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05.06.2020 Martin Mrowka

Airbus-Aktie im MDAX top: 38 Prozent in einer Woche – und nun?

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Airbus

Der Flugzeugbauer hat wegen der Coronakrise seine Produktion heruntergefahren. Gestern machte die Meldung die Runde, dass Airbus auch für die nächsten zwei Jahre noch mit einer geringeren Auslastung der Produktion rechnet und viele Stellen abbauen dürfte. Doch das Ende der großen Corona-Flaute ist nahe. Viele Fluggesellschaften rüsten sich für die Zeit nach Corona. Aktionäre greifen bei Airbus auch am Freitag beherzt zu.

Am Donnerstag sorgte eine Meldung aus den USA für neue Hoffnung: Die US-Fluggesellschaft American Airlines (AAL) will ihren Betrieb nach dem weitgehenden Flugstopp in der Corona-Krise ab Juli wieder allmählich hochfahren. Im Juli will die Fluggesellschaft deshalb wieder 55 Prozent ihrer Inlandsverbindungen und 20 Prozent der internationalen Flüge anbieten. Vergleichsbasis ist der entsprechende Monat des Vorjahres. Die Aktie von AAL schoss an der Nasdaq daraufhin um über 40 Prozent nach oben.

Das Airbus-Papier legte heute im Sog der Airline-Aktien an der MDAX-Spitze zeitweise um weitere neun Prozent bis auf 78,70 Euro zu und überwand dabei auch einen Widerstand bei gut 75 Euro, bevor erste Gewinnmitnahmen einsetzten. Allein seit dem Xetra-Schluss vor einer Woche bei 56,77 Euro hat die Aktie damit gut 38 Prozent zugelegt.

Airbus (WKN: 938914)

Der Kursaufschwung wird sich in diesem Tempo wohl kaum fortsetzen. Doch mittelfristig sieht es für die Aktie weiterhin gut aus. Charttechnisch warten bei 85,72 Euro und bei knapp 100 Euro noch zwei Gaps aufs Schließen.

Das passt zur Einschätzung der UBS. Sie hatte kürzlich ihr Kursziel von 100 Euro für Airbus bestätigt. Zur Begründung verwies die Analystin auch auf die gute Unternehmensführung von Airbus. In der Praxis werde die Nachhaltigkeit auch im Aerospace-Sektor als Kriterium wichtiger.

Mit dem jüngsten Chartsignal setzt die Airbus-Aktie ihren Turnaround fort. DER AKTIONÄR hatte in der jüngsten Schwächeperiode (Print-Ausgabe 13/20) mutigen Anlegern empfohlen, das sehr niedrige Kursniveau um 50 Euro zum Aufbau erster Positionen zu nutzen. Das Engagement ging auf, Anleger halten das Papier weiter. Die aufgelaufenen Kursgewinne sollten mit einem auf 56 Euro nachgezogenen Stopp knapp unterhalb der 50-Tage-Linie abgesichert werden.

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