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16.04.2021 Carsten Kaletta

Airbnb: Luxusproblem à la Uber

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Airbnb

Airbnb blickt nach dem katastrophalen Pandemie-Jahr 2020 optimistisch nach vorn. Es könnte sogar ein Luxus-Problem auf den Appartement-Vermittler zukommen. Die Nachfrage werde das aktuelle Angebot übersteigen, so CEO Brian Chesky gegenüber CNBC.

Konkret: "Airbnb wird Millionen neuer Gastgeber rekrutieren müssen, um alle Gäste unterzubringen, wenn die Reisetätigkeit nach der Pandemie wieder zunimmt", sagte CEO Brian Chesky gegenüber CNBC. Die Home-Sharing-Plattform hat aktuell vier Millionen Hosts (Gastgeber).

"Wir werden wohl einen Reiseaufschwung erleben, der anders ist als alles, was wir je gesehen haben", sagte Chesky. Man arbeite hart daran, mehr Gastgeber auf die Plattform zu bekommen.

Die Reisebranche wird zusehends optimistischer, da sich mehr Amerikaner impfen lassen und staatliche Beschränkungen nachlassen. Airbnb ist allerdings darauf angewiesen ist, dass Menschen ihre Häuser für Gäste öffnen. Hierfür muss das US-Unternehmen eine Vielzahl neuer Vermieter gewinnen.

Das ist ein ähnliches Problem wie bei anderen Unternehmen der Gig-Economy wie Uber, das kürzlich einen 250-Millionen-Dollar-Stimulus ankündigte, um mehr Fahrer auf seine Plattform zu bringen.

Chesky sagte, dass Airbnb wahrscheinlich nicht "viele Anreize" bieten werde, um neue Gastgeber an Bord zu bringen, da es bereits eine große Nachfrage gebe.

Airbnb (WKN: A2QG35)

Trotz des skizzierten Luxus-Problems – die Airbnb-Aktie ist nach wie vor viel zu teuer und steht deshalb nicht auf der Empfehlungsliste des AKTIONÄR. Kurzum:  Anleger sollten die Aktie besser umschiffen. Allenfalls erfahrene Trader können auf kurzfristige Entwicklungen spekulieren.

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