18.12.2016 Andreas Deutsch

Adidas vs. Nike: Genickbruch

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Adidas
Trendthema

Es war das Jahr der Sportartikelhersteller – im positiven wie im negativen Sinn. Während die Adidas-Aktie vom Anfang des Jahres bis zum Herbst kein Halten kannte, brach Nike ein. Wendet sich 2017 das Blatt?

Adidas ist der beste Wert 2016 im DAX – mit Abstand. 58 Prozent hat der Titel seit Jahresanfang zugelegt. Zwischenzeitlich waren es sogar 70 Prozent, doch im Herbst legte Adidas Zahlen vor, die den Markt enttäuschten – und die Aktie korrigierte deutlich. Trotzdem reicht es locker zu Platz 1, vor Siemens, die seit Jahresanfang 30 Prozent zugelegt hat.

Der schlechteste Wert im Dow Jones mit einem Verlust von 17 Prozent 2016 ist: Nike. Logisch, denn die starke Performance von Adidas geht vor allem auf die Fortschritte zurück, die der Herzogenauracher Sportartikelhersteller im weltwit wichtigsten Markt, den USA, gemacht hat. Dort ist die Marke Adidas so beliebte wie seit vier Jahren nicht mehr, Promis, Studenten, Schüler, Businessleute, Hausfrauen – alle tragen Adidas.

Indes fehlt es Nike derzeit an einem neuen Kult-Kassenschlager. Der Nike Free liegt schon eine Weile zurück, ebenso der Air Max. Der Nike Mag, der selbstschnürende Kultschuh aus „Zurück in die Zukunft“, hätte das Potenzial zum absoluten Kassenschlager. Allerdings kostet er 720 Dollar, was kaum jemand für Schuhe ausgeben mag.

Zudem schwebt die unklare Wirtschaftspolitik des designierten US-Präsidenten Donald Trump wie ein Damoklesschwert über der Nike-Aktie. Trump will, dass US-Konzerne nicht in Asien, sondern in den USA produzieren. Er will die Jobs nach Hause holen, wie er es nennt. Doch Nike hat aus Kostengründen noch nie in den USA produziert. Würden sie es tun, verteuerten sich die Produkte deutlich. Aber auch von Trump verhängte Strafzölle hätten für Nike schmerzhafte Konsequenzen – die Margen sänken merklich.

Nachholpotenzial?

Im Adidas-Kurs steckt schon jede Menge Fantasie drin. Indes dürfte bei Nike viel Negatives eingepreist sein, so dass der Konzern positiv überraschen kann. Die Mehrheit der Analysten erwartet ein Ende der Underperformance von Nike. Robert S. Drbul von Guggenheim Securities empfiehlt die Aktie zum Kauf, Kursziel: 70 Dollar. DER AKTIONÄR rät erst mal zum Abwarten, bis sich das Chartbild aufgehellt hat.

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