19.01.2016 Marion Schlegel

Adidas im Visier der Analysten: Das sagen Deutsche Bank, Commerzbank und Co

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Deutsche Bank
Trendthema

Die Aktie von Adidas präsentiert sich am Dienstag erneut enorm stark. Das Papier gewinnt mehr als drei Prozent auf 91,98 Euro und gehört damit zu den fünf stärksten Werten im DAX. Damit rückt auch das erst Anfang Dezember vergangenen Jahres bei 94,50 Euro markierte Allzeithoch wieder in greifbare Nähe. Sollte die Erholungsbewegung beim DAX weitergehen, dürfte schon bald ein Angriff darauf erfolgen. DER AKTIONÄR empfiehlt, in jedem Fall weiter mit einem Stopp bei 78,00 Euro investiert zu bleiben.

Aktie im Analysten-Check

Auch einige andere Analysten haben zuletzt die Aktie näher unter die Lupe genommen. Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Adidas nach dem angekündigten Wechsel von Henkel-Vorstandschef Kasper Rorsted an die Spitze des Sportartikelkonzerns auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Rorsted dürfte vor allem an der schwachen Margenentwicklung und den anhaltenden Problemen auf dem US-Markt arbeiten, schrieb Analyst Markus Rießelmann in einer Studie vom Dienstag.

Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Adidas auf "Halten" mit einem Kursziel von 88 Euro belassen. Der Manager könnte bei Adidas ein ausgewogenes Verhältnis aus Umsatzwachstum undhöherer Profitabilität herstellen, so Analyst Peter Steiner.

Die Commerzbank hat die Einstufung für Adidas nach dem angekündigten Wechsel von Henkel-Vorstandschef Kasper Rorsted an die Spitze des Sportwarenherstellers auf "Hold" mit einem Kursziel von 86 Euro belassen. Rorsted passe gut zu Adidas, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Dienstag. Der Manager stehe für profitables Wachstum und gehe auf die Bedürfnisse der Aktionäre ein. Bei Adidas seien nicht nur Kostensenkungen nötig, sondern auch neue, innovative Produkte.

Die Deutsche Bank hat Adidas auf "Buy" mit einem Kursziel von 105 Euro belassen. Der Markt werde Kasper Rorsted - derzeit noch Vorstandschef beim Konsumgüterkonzern Henkel - daran messen, ob er auch beim Sportartikelhersteller die Margen steigern könne, so Analyst Adrian Rott. Hier hinke Adidas dem Marktführer Nike weit hinterher. Wenn Adidas wie von ihm erwartet den Rückstand zu den Amerikanern und anderen Wettbewerbern verringern könne, winke ein deutliches Aufwertungspotenzial.

(Mit Material von dpa-AFX)

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